Vertrag bis 2030 verlängert

DFB-Pokalfinale bleibt in Berlin

DFB-Pokalfinale bleibt in Berlin
Foto: Das Berliner Olympiastadion, Austragungsort des DFB-Pokalfinals (Archivbild).

Berlin und der Deutsche Fußball-Bund setzen ihre lange Tradition fort. Das DFB-Pokalfinale wird mindestens bis 2030 im Olympiastadion ausgetragen. Innensenatorin Spranger und DFB-Präsident Neuendorf betonen die emotionale und wirtschaftliche Bedeutung des Standorts.

Zukunft des Pokalfinales gesichert

Das Herzstück des deutschen Vereinsfußballs schlägt weiterhin in der Hauptstadt. Berlin und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben die Weichen für die Austragung des DFB-Pokalfinals bis mindestens 2030 gestellt. Diese Verlängerung des Rahmenvertrags wurde am Donnerstag von der Senatsverwaltung für Inneres und dem DFB offiziell bekannt gegeben. Seit 1985 gastiert das Endspiel ununterbrochen im ehrwürdigen Olympiastadion, was Berlin zur traditionsreichsten Spielstätte des Wettbewerbs macht.

Ein Finale, ein Gefühl

„Das Finale gehört zu Berlin wie das Stadion selbst“, äußerte sich Innensenatorin Iris Spranger (SPD) überzeugt. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hob hervor, dass solche Großveranstaltungen eine entscheidende Rolle für die Imagepflege und Wirtschaftskraft der Stadt spielen. Er kündigte zudem gezielte Modernisierungsmaßnahmen an den Einlässen Süd und Ost des Olympiastadions an, um das Besuchererlebnis weiter zu verbessern.

Tradition und Exzellenz

Auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf unterstrich die historische und emotionale Relevanz des Finales in Berlin. „Das Endspiel im Olympiastadion steht für Tradition, Emotion und sportliche Exzellenz – Werte, die den Pokal so einzigartig machen“, so Neuendorf. Sein Kollege, DFB-Generalsekretär Holger Blask, betonte zudem die Funktion des DFB-Pokalfinales als wichtigen wirtschaftlichen Faktor für die Stadt. Im Zuge der Vertragsverlängerung werden auch die Verantwortlichen des Olympiastadions, vertreten durch Geschäftsführer Timo Rohwedder, die sich seit Monaten mit den Abläufen am Südtor befassen, die Aufenthalts- und Einlasssituation optimieren.