Tausende Menschen waren ohne Strom, viele Straßen standen unter Wasser, und Notfallteams arbeiteten ununterbrochen, um die Bewohner zu retten und die Schäden zu minimieren. Die Gefahr ist jedoch noch nicht gebannt, da der Sturm weiterhin über die Ostküste zieht.
Zerstörte Infrastruktur und tausende Menschen ohne Strom
In der Region um Tampa hat Hurrikan Milton einen Großteil der Infrastruktur zerstört. Archie Collins, der CEO von Tampa Electric, sprach von einem „beispiellosen Ausmaß“ der Stromausfälle. Rund 70% der Haushalte sind derzeit ohne Elektrizität. „Es sind die stärksten Winde, die Hillsborough County jemals erlebt hat. Der Schaden ist enorm, und es wird lange dauern, bis wir wieder zur Normalität zurückkehren“, sagte Collins. Der Sturm hat die Stromleitungen und das Straßennetz erheblich beschädigt, was die Arbeit der Rettungsteams zusätzlich erschwert.
Sturmfluten und Überschwemmungen erschweren die Lage
Neben den starken Winden sorgt Hurrikan Milton auch für erhebliche Überschwemmungen in vielen Teilen Floridas. Besonders betroffen ist die Region um Hillsborough County sowie die östlichen Teile Floridas, wo Flüsse und Bäche durch den intensiven Regen über die Ufer treten. Einige Gebiete haben in nur wenigen Stunden die Regenmenge von mehreren Monaten abbekommen, was zu massiven Überschwemmungen geführt hat. Experten warnen, dass es noch Tage dauern könnte, bis das Wasser abfließt und die Situation sich normalisiert.
Windböen und Sturmfluten bedrohen die Ostküste
Obwohl das Auge des Hurrikans inzwischen die Ostküste Floridas erreicht hat, bleibt die Bedrohung bestehen. Meteorologen warnen vor gefährlichen Sturmfluten und Windböen von bis zu 130 km/h entlang der Treasure Coast. In Daytona Beach wurden bereits Böen von bis zu 83 mph gemessen, und auch Tornados könnten sich in den Randgebieten des Sturms entwickeln. Besonders riskant ist die Kombination aus Sturmfluten und bereits bestehenden Überschwemmungen, die zu einer noch größeren Gefahr für die Bevölkerung führen könnten.


