Erlebe Baden-Württemberg mit Inside BW! Finde spannende Sehenswürdigkeiten, Events und Geheimtipps. Entdecke die Vielfalt und gestalte deine Freizeit neu!

Anzeige

Hoffnung auf Nachwuchs

Eisbären-Liebe im Zoo Karlsruhe: „recht entspannt“ – Kap und Nuka treffen erstmals aufeinander

Foto: Zoo Karlsruhe

Folge uns auf:

Es war ein historischer Moment im Zoo Karlsruhe: Am heutigen Morgen trafen die beiden Eisbären Kap und Nuka erstmals direkt aufeinander. Die Premiere verlief ruhig und ohne Aggressionen, wie Revierleiter Moritz Ehlers berichtet: „Am Anfang war Nuka etwas erschrocken, aber nach wenigen Minuten zeigte sie vorsichtiges Interesse. Kap bedrängte sie nicht, alles lief sehr entspannt ab.“

Anzeige

Zuchterfolg erhofft

Die Zusammenführung der beiden Bären ist Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Kap gilt als genetisch besonders wertvoll und hat bereits Nachwuchs gezeugt. Nuka hingegen hat noch keine Kinder. „Mittelfristig hoffen wir auf eine erfolgreiche Zucht der beiden“, erklärt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. „Aber wir müssen abwarten, wie es sich zwischen ihnen entwickelt.“ Nuka stammt aus dem Aalborg Zoo in Dänemark und lebte zuletzt im Zoo Pairi Daiza in Belgien. Kap kam im Moskauer Zoo zur Welt und kehrte im vergangenen Jahr nach Karlsruhe zurück. Beide Bären sind Teil einer globalen Initiative, die den Eisbär als gefährdete Art schützen und erhalten soll.

Lies mehr

Bergung verzögert: Dampfschiff Säntis bleibt vorerst unter Wasser

Ab ans Nass

Baden-Württemberg: Entdecke 12 faszinierende Wasserwelten zu Fuß oder mit dem Rad

Klassiker trifft Moderne

Das „Phantom der Oper“ und Eurosat Coastiality: Neues VR-Erlebnis im Europa-Park

Eisbären in Gefahr

In freier Wildbahn leben schätzungsweise nur noch 25.000 Eisbären. Die Art ist durch den Klimawandel und das schwindende Eis stark bedroht. Das EEP leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Eisbärenpopulation in Menschenobhut.

Der erste Kontakt zwischen Kap und Nuka war ein voller Erfolg. Die beiden Bären zeigten großes Interesse aneinander und verhielten sich friedlich. Das stimmt die Zoologen optimistisch, dass es in Zukunft zu einer erfolgreichen Zucht kommen könnte.

Weitere Informationen:

Du willst nichts mehr verpassen?

Anzeige

Das könnte dich auch Interessieren

Anzeige

Mehr von InsideBW.de