Reparaturrecht kommt voran

Berlin: Reform des Rechts auf Reparatur kommt voran

Berlin: Reform des Rechts auf Reparatur kommt voran
Foto: Stefanie Hubig (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Berlin – Das Bundeskabinett bereitet die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur vor. Justizministerin Stefanie Hubig will, dass Smartphones, Waschmaschinen und Kühlschränke während ihrer üblichen Lebensdauer repariert werden können. Ersatzteile sollen lange vorrätig bleiben und Reparaturen zu fairen Preisen möglich sein. Dadurch soll die Produktlebensdauer erhöht und Ressourcen eingespart werden.

Reparaturrecht wird umgesetzt

Berlin – im Tagesverlauf kündigen Ministerien die Planung der nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie an. Der Entwurf sieht vor, dass Smartphones, Waschmaschinen und Kühlschränke während der üblichen Lebensdauer reparierbar bleiben und Ersatzteile länger vorrätig sind.

Außerdem soll die Herstellung so erfolgen, dass Reparaturen leichter fallen. Software, die Reparaturen behindert, soll nicht eingesetzt werden dürfen; Dritte sollen Ersatzteile nutzen dürfen, ohne an Originalteile gebunden zu sein.

Vorteile für Verbraucher

Weitere Bestimmungen würden ermöglichen, dass Reparaturen preisgünstig angeboten werden, auch nach Ablauf der Gewährleistung. Ein Produkt gilt als mangelhaft, wenn es nicht reparierbar ist, was in der Praxis unter Umständen eine Neulieferung auslösen könnte.

Wirtschaftliche Perspektiven

Die Politik betrachtet das Gesetz als Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Kritiker fordern Klarheit und weniger Bürokratie; Befürworter rechnen mit Kostenersparnissen für Haushalte und weniger Ressourcenverbrauch.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)