Verbrauchergesundheit im Fokus

Berlin: Mehr lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche 2024 in Deutschland

Foto: Krankenhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Am Morgen in Berlin fallen die Straßenstimmen auf dem Weg zur Arbeit; doch hinter den Zahlen des Jahres 2024 steckt mehr als Statistik. Behörden melden deutlich mehr lebensmittelbedingte Ausbrüche. Salmonellen und Campylobacter bleiben führend, die meisten Zwischenfälle passieren in Take-away-Betrieben und Privathaushalten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten Lebensmittel gründlich prüfen und korrekt lagern.

Ausbruchszahlen 2024

Im Jahresverlauf 2024 meldeten Behörden deutlich mehr lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche in Deutschland als in den vier Vorjahren. Salmonellen und Campylobacter waren die Hauptverursacher. Insgesamt gab es 271 Meldungen, die mindestens 2.400 Erkrankungen, 451 Hospitalisierungen und acht Todesfälle nach sich zogen.

Die meisten Fälle entstanden durch Fleisch und Fleischerzeugnisse sowie Gemüse und Gemüseerzeugnisse. Ein wachsender Anteil der Ausbrüche betrifft pflanzliche Produkte. Zwölf Ausbrüche galten Gemüse, Getreideerzeugnissen oder Beeren und Früchten.

Alltag der Verbraucher

Im Alltag bedeuten die Zahlen: Verbraucher sollten auf hygienische Verarbeitung und sorgfältige Lagerung achten. Take-away-Betriebe waren besonders betroffen, dicht gefolgt von Privathaushalten. Die Daten stammen aus dem gemeinsamen Bericht von BVL und dem Robert-Koch-Institut und werden in EU-Berichte übernommen.

Der Trend zu pflanzlichen Lebensmitteln bleibt sichtbar, ohne die Bedeutung tierischer Produkte zu vernachlässigen. Die Behörden arbeiten weiter an Aufklärung und Prävention.

Was bedeutet das für Regionen?

Die Ausbrüche wurden im Jahr 2024 überwiegend in Betrieben von Take-away und Fast-Food-Imbissen dokumentiert, danach in Privathaushalten. Der Großteil der Fälle entfiel auf Deutschland, die EU-Reporte integrieren die nationalen Daten in den One-Health-Bericht.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt.