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Augen auf beim Kauf

ADAC Test: Zwei Kindersitze fallen durch – Gefahr für Kinder!

Foto: ADAC
Die Kindersitze werden vom ADAC auf Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und ihren Schadstoffgehalt getestet

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In der neuesten Untersuchung des ADAC schneiden zwei Kindersitze aufgrund von Sicherheitsmängeln und hoher Schadstoffbelastung schlecht ab. Diese alarmierenden Ergebnisse werfen wichtige Fragen zur Sicherheit und Gesundheit unserer Kinder auf.
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Doch es gibt auch positive Nachrichten: Viele andere Modelle überzeugen durch hohe Sicherheitsstandards und Komfort. Lesen Sie weiter, um alle Details zu erfahren und wie Sie den besten Kindersitz für Ihr Kind auswählen können.

Gravierende Mängel bei zwei Kindersitzen

Beim aktuellen ADAC-Test fällt das Modell „Viaggio Twist + Base Twist“ des Herstellers Peg Perego gleich doppelt durch: Einerseits wegen schwerwiegender Sicherheitsprobleme, andererseits aufgrund einer zu hohen Schadstoffbelastung. Auch der „Silver Cross Discover i-Size“ enttäuscht, da er eine hohe Konzentration des Weichmachers DPHP aufweist, der die Schilddrüse und Hypophyse schädigen kann. Diese Ergebnisse sind besorgniserregend und zeigen, dass nicht alle Kindersitze den hohen Anforderungen an Sicherheit und Schadstofffreiheit genügen.

Der Test zeigt, dass es bei Kindersitzen erhebliche Qualitätsunterschiede gibt und nicht alle der 24 untersuchten Modelle die hohen Anforderungen des ADAC Verbraucherschutztests erfüllen
Foto: ADAC Technik Zentrum Landsberg; Produktfotos Kindersitze am 08.02.2024
Der Test zeigt, dass es bei Kindersitzen erhebliche Qualitätsunterschiede gibt und nicht alle der 24 untersuchten Modelle die hohen Anforderungen des ADAC Verbraucherschutztests erfüllen
Foto: ADAC Technik Zentrum Landsberg; Produktfotos Kindersitze am 08.02.2024

Viele Kindersitze überzeugen im Test

Trotz dieser negativen Ausreißer gibt es auch viele positive Testergebnisse. Insgesamt wurden 24 Modelle geprüft, von denen 15 mit der Note „gut“ abschnitten. Besonders erfreulich sind die Ergebnisse bei den Babyschalen für die Kleinsten (40 bis 87 cm), wo das Modell „Nuna Pipa Urbn“ als Spitzenreiter die Note 1,6 erreichte. Auch bei den Kleinkindersitzen bis 105 cm schnitten der „Maxi-Cosi Mica 360 Pro“ und der „Cybex Sirona GI i-Size“ mit der Note 2,2 hervorragend ab. Für größere Kinder bis 150 cm erzielte der „Avova Sora-Fix“ mit der Note 2,0 eine sehr gute Bewertung.

Strenge Testkriterien und kontinuierliche Verbesserungen

Die Kindersitze wurden vom ADAC auf Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt getestet. Die jahrelange Testpraxis des ADAC, die deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht, zeigt Wirkung: Ein gutes Beispiel ist der „Maxi-Cosi Pebble 360 Pro“, der im Herbst 2023 aufgrund seines Schadstoffgehalts im Bezugsstoff abgewertet wurde. Sein Nachfolger, der „Maxi-Cosi Pebble 360 Pro2“, enthält keine Schadstoffe mehr und erhielt daher die Note „gut“.

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Wichtige Tipps für den Kauf und die Verwendung von Kindersitzen

Um die Sicherheit und den Komfort Ihres Kindes zu gewährleisten, sollten beim Kauf und der Verwendung von Kindersitzen einige wichtige Punkte beachtet werden:

  1. Fachberatung in Anspruch nehmen: Nehmen Sie Ihr Kind und Ihr Fahrzeug mit zum Kauf, um den Sitz optimal anpassen zu können.
  2. Sicherer Einbau: Der Kindersitz muss fest und standsicher im Fahrzeug eingebaut werden, und alle Bedienelemente müssen gut erreichbar sein.
  3. Gurte korrekt anlegen: Achten Sie darauf, dass sich der Gurt selbstständig aufrollt und der Schultergurt gut zur Fahrzeugführung passt.
  4. Richtige Anschnalltechnik: Ziehen Sie Hosenträger- und Fahrzeuggurte straff an und entfernen Sie Jacken unter dem Beckengurt, um eine sichere Position zu gewährleisten.
  5. Regelmäßige Anpassung: Justieren Sie Gurte und Rückenlehne regelmäßig entsprechend des Wachstums Ihres Kindes und wechseln Sie nicht zu früh auf den nächstgrößeren Sitz.

Diese Tipps helfen, die Sicherheit Ihres Kindes im Auto zu maximieren und eventuelle Risiken zu minimieren. Der ADAC-Test zeigt, dass es bei Kindersitzen erhebliche Qualitätsunterschiede gibt. Eltern sollten sich daher gründlich informieren, bevor sie einen Kindersitz kaufen.

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