Trump gibt Hoffnungsschimmer
Die Wall Street beendete den Handelstag mit Gewinnen. Der Dow Jones Index schloss bei 49.384 Punkten, ein Zuwachs von 0,6 Prozent. Der breiter gefasste S&P 500 verbesserte sich um ebenfalls 0,6 Prozent auf rund 6.913 Zähler. Die Technologiebörse Nasdaq zeigte sich mit dem Nasdaq 100 Index, der 0,8 Prozent im Plus bei rund 25.518 Punkten notierte, ebenfalls erholt.
Auslöser für die positive Stimmung waren Berichte über eine mögliche Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland. Trump deutete auf seiner Social-Media-Plattform an, dass nach einem Gespräch mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte ein Rahmen für ein zukünftiges Abkommen geschaffen worden sei. Details sind noch unklar, aber laut Medienberichten könnte Dänemark die Souveränität über Teile Grönlands abtreten, um dort US-Militärstützpunkte zu errichten.
Die grönländischen und dänischen Regierungen reagierten zurückhaltend. Grönlands Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen erklärte, er sei über die Details der Diskussion nicht informiert. Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen betonte wie Nielsen, dass Fragen der Souveränität eine „rote Linie“ darstellten.
Euro legt zu, Goldpreis explodiert
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Abend ebenfalls stärker. Ein Euro kostete 1,1750 US-Dollar.
Besonders stark profitierte der Goldpreis von der unsicheren geopolitischen Lage und der allgemeinen Marktentwicklung. Für eine Feinunze Gold wurden am Donnerstagabend 4.920 US-Dollar gezahlt, was einem Zuwachs von 1,8 Prozent entspricht. Pro Gramm lag der Preis bei 134,62 Euro.
Ölpreis unter Druck
Demgegenüber sank der Ölpreis deutlich. Ein Fass der Nordseesorte Brent verbilligte sich am Abend um 1,8 Prozent auf 64,05 US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von 119 Cent im Vergleich zum Vortagesschluss.
