Verbraucher bleiben vorsichtig

US-Börsen im Plus trotzen Sorgen

Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

New York – Ein optimistischer Start ins Wochenende für die US-Börsen. Am Freitag legten die wichtigsten Indizes deutlich zu. Der Dow Jones schloss im Plus, ebenso der breiter gefasste S&P 500 und die Technologiebörse Nasdaq. Dennoch trüben sich die Konsumlaunen angesichts steigender Arbeitslosenserwartungen und hartnäckiger Inflation ein.

Zu Handelsende in New York kletterte der Leitindex Dow Jones um 0,4 Prozent auf 48.135 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 folgte dem Aufwärtstrend und schloss 0,9 Prozent höher bei rund 6.835 Zählern. An der Technologiebörse Nasdaq stieg der Nasdaq 100 sogar um 1,3 Prozent auf etwa 25.346 Punkte.

Verbraucherstimmung bleibt gedämpft

Hinter den Kulissen der Börse zeichnet sich jedoch kein uneingeschränkter Optimismus ab. Eine aktuelle Umfrage der University of Michigan enthüllt, dass eine deutliche Mehrheit von 63 Prozent der US-Verbraucher besorgt ist, die Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr weiter steigen zu sehen. Diese Skepsis steht im Kontrast zu den Versprechungen der US-Administration, die Preise zu senken und Industriegüter zurück in die USA zu holen. Während die Verbraucher insgesamt etwas positiver gestimmt sind als noch im Vormonat, verharrt die durchschnittliche Inflationserwartung mit 4,2 Prozent auf einem hohen Niveau. Zum Vergleich: Im Monat der Amtseinführung des Präsidenten lag die Erwartung noch bei 3,3 Prozent.

Wichtige Rohstoffe im Fokus

Neben den Börsenindizes bewegten sich auch die Devisen- und Rohstoffmärkte. Der Euro gab am Freitagabend leicht nach und kostete 1,1713 US-Dollar. Der Goldpreis hingegen konnte zulegen und schloss bei 4.339 US-Dollar pro Feinunze, was einem Plus von 0,3 Prozent entspricht. Deutlich stärker zeigte sich der Ölpreis: Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 60,52 US-Dollar. Dies entspricht einer Preissteigerung von 70 Cent im Vergleich zum Vortagesschlusskurs.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)