Anleger setzen auf schnelle Entspannung

US-Börsen im Plus: Tech-Aktien ziehen an, unsichere Gemengelage

US-Börsen im Plus: Tech-Aktien ziehen an, unsichere Gemengelage
Foto: Ein Blick auf die elektronischen Handelsbildschirme der New Yorker Börse. (Archivbild) via dts Nachrichtenagentur

Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag mehrheitlich zugelegt. Insbesondere Technologieaktien zeigten sich gefragt, während der Ölpreis weiter stieg. Anleger scheinen trotz der Spannungen in Nahost auf eine baldige politische Entschärfung zu hoffen und sichern sich gleichzeitig gegen höhere Treibstoffkosten ab.

Starke Kursgewinne an der Nasdaq

Die Börsen in den Vereinigten Staaten haben am Dienstag eine positive Bilanz gezogen. Der Leitindex Dow Jones schloss mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent bei 46.993 Punkten. Etwas deutlicher im Plus lag der breiter gefasste S&P 500, der um 0,3 Prozent auf 6.716 Zähler zulegte.

Besonders stark entwickelte sich die Technologiebörse Nasdaq. Ihr Leitindex, der die 100 wichtigsten Tech-Unternehmen umfasst, verbuchte ein kräftiges Wochenplus von 0,5 Prozent und schloss bei 24.780 Punkten. Dies deutet auf eine weiterhin hohe Nachfrage nach Technologieaktien hin.

Ölpreis steigt, Erwartungen an Ende des Nahostkonflikts

Die Anleger zeigten sich am Dienstag unbeeindruckt vom weiter steigenden Ölpreis. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich bis zum Abend um 3,5 Prozent auf 103,70 US-Dollar. Die Marktteilnehmer spekulieren offenbar auf ein schnelles Ende der aktuellen Konflikte, die die Ölversorgung gefährden könnten. Steigende Ölpreise könnten andernfalls zu Inflation und damit zu Zinserhöhungen führen.

Ironischerweise ist es aber gerade die Sorge vor steigenden Treibstoffkosten, die Anleger, insbesondere aus dem Airline-Sektor, auf Touren bringt. So stiegen die Buchungszahlen für Flüge, da Reisende sich angesichts der erwarteten Preissteigerungen Tickets sichern. Der Dow Jones U.S. Airlines Index legte allein um rund vier Prozent zu.

Gold verliert leicht, Euro erstarkt

Der Goldpreis hingegen gab am Dienstag leicht nach. Die Feinunze fiel zeitweise wieder unter die symbolisch wichtige Marke von 5.000 US-Dollar und notierte im Abendhandel bei 4.999 US-Dollar (-0,1 Prozent). Dies entspricht einem Grammpreis von 139,35 Euro.

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagabend von ihrer stärken Seite. Der Euro kletterte auf 1,1534 US-Dollar. Ein Dollar war entsprechend für 0,8670 Euro zu haben.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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