Unruhiger Heiligabend: DWD warnt vor Sturmböen in den Höhenlagen von Baden-Württemberg
Bild: isndiebw.de
Wer am Mittwochmorgen die letzten Besorgungen für das Fest erledigt oder den Weihnachtsbaum auf dem Balkon aufstellt, spürt bereits den kräftigeren Wind. Besonders in den höheren Lagen Baden-Württembergs wird es ungemütlich. Während es in den Tälern oft bei einer steifen Brise bleibt, pfeift der Wind oberhalb von 600 Metern deutlich kräftiger über die Kuppen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Wetterdienste hält die unruhige Wetterlage bis in den ersten Weihnachtsfeiertag an. Der Wind weht zunächst aus Nordosten und dreht im Tagesverlauf auf Ost. In den betroffenen Bergregionen erreichen die Geschwindigkeiten verbreitet 60 bis 70 km/h. Das entspricht der Windstärke 7 bis 8. In exponierten Lagen, etwa auf freien Gipfelflächen oder Bergrücken, sind sogar schwere Sturmböen mit bis zu 80 km/h möglich.
Gefahren im Freien
Das Wetter hat konkrete Auswirkungen auf den Aufenthalt im Freien und die Weihnachtsvorbereitungen. Einzelne Äste können unter der Last des Windes abbrechen und herabstürzen. Wer Dekorationsartikel, Gartenmöbel oder Pavillons im Außenbereich stehen hat, sollte diese sichern, damit sie nicht von den Böen erfasst werden und unkontrolliert umherfliegen.
Wichte Hinweise
Freistehende Objekte wie Gartenmöbel oder Abdeckungen sichern.
Auf herabfallende Äste in Waldnähe oder unter Bäumen achten.
Zelte und Leichtbaustrukturen zusätzlich befestigen.
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