Die Tupperparty ist zurück – und mit ihr eine Ikone der deutschen Haushalte!

Tupperparty-Comeback ab April: Kultmarke Tupperware kehrt nach Deutschland zurück!

Foto: Foto: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.flickr.com/people/39814114@N08">RageZ</a> - <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.flickr.com/photos/ragez/4922015200/">Want some tupperware?</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0" title="Creative Commons Attribution 2.0">CC BY 2.0</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36871886">Link</a>

Nach Monaten der Ungewissheit steht fest: Tupperware kehrt zurück – und mit ihr das legendäre Vertriebsmodell der Tupperparty. Ab April 2025 sollen die beliebten Plastikdosen mit Kultstatus wieder in Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien und Polen verkauft werden. Das teilte der neue Eigentümer und CEO Cédric Meston jetzt auf LinkedIn mit:

„Tupperware feiert ein Comeback in Europa!“

Der Neustart erfolgt nur wenige Monate nach der Insolvenz des US-Mutterkonzerns im September 2024. Damals schien das Ende besiegelt – mit über 700 Millionen Dollar Schulden. Auch die deutsche Tochter war betroffen und meldete Anfang 2025 Insolvenz an. Doch nun folgt das überraschende Comeback.

Ziel: 100 Millionen Euro Umsatz bis Jahresende

„Ich bin sehr stolz, Ihnen die Übernahme und den Neustart von Tupperware France in fünf europäischen Ländern ankündigen zu können“, schrieb Meston weiter. Sein Plan ist ambitioniert: Noch bis Ende 2025 will er mit dem Neustart 100 Millionen Euro Umsatz generieren.

Der neue Tupperware-Chef wird dabei vom bisherigen Management unterstützt. Zudem setzt er auf den bewährten Direktvertrieb durch Tupperpartys – eine Methode, die seit Jahrzehnten für gesellige Verkaufsrunden im Wohnzimmer steht. Modernisiert werden soll das Konzept trotzdem.

„Ich werde das Unternehmen als CEO führen. Es ist eine große Verantwortung, und ich bin stolz, zur Wiedergeburt eines so symbolträchtigen Unternehmens beizutragen.“

20.000 Beraterinnen und Berater stehen bereit

Meston dankte in seinem Post der treuen Community:

„Ein riesiges Dankeschön an unsere Tupperware-Gemeinschaft: über 20.000 kulinarische Beraterinnen und Berater, die Wochen der Ungewissheit durchlebt und auf diese Ankündigung gewartet haben.“

Mit im Boot ist auch die Politik: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kommentierte den LinkedIn-Post mit den Worten:

„So viele Franzosen und Europäer haben Tupperware in ihrem Schrank – und in ihrem Herzen!“

Start-up-Erfahrung trifft auf Traditionsmarke

Meston ist kein Unbekannter. Der 31-jährige Unternehmer gründete das pflanzenbasierte Start-up HappyVore mit und wurde 2021 in die „Forbes 30 unter 30“ gewählt. Zuvor arbeitete er als Unternehmensberater bei McKinsey.

Ob die Kombination aus Nostalgie, neuem Elan und moderner Ausrichtung die Marke wirklich zurück an die Spitze bringt, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Die Tupperparty lebt – und sorgt erneut für Gesprächsstoff in deutschen Küchen.

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