Wilhelma fordert konsequente Durchsetzung

„Tierschutz weiter stärken“: Wilhelma begrüßt neue Gesetzesnovelle

Am Donnerstag, 26. September, stand ein entscheidender Punkt auf der Tagesordnung des Bundestags: die erstmalige Diskussion des Entwurfs für das neue Tierschutzgesetz. Die Wilhelma in Stuttgart, als wissenschaftlich geführter Zoo und Mitglied im Verband der Zoologischen Gärten (VdZ), unterstützt die geplante Novellierung nachdrücklich. Für die Wilhelma bietet die Novellierung eine bedeutende Chance, den Tierschutz in Deutschland zu verbessern und nachhaltiger zu gestalten.
„Tierschutz weiter stärken“: Wilhelma begrüßt neue Gesetzesnovelle
„Tierschutz weiter stärken“: Wilhelma begrüßt neue Gesetzesnovelle
Dr. Thomas Kölpin
Foto: Wilhelma Stuttgart

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Bedeutung der Gesetzesnovelle

Das neue Tierschutzgesetz soll die Grundlagen für eine verantwortungsvolle und bedürfnisorientierte Tierhaltung weiter stärken. Dr. Thomas Kölpin, Direktor der Wilhelma, sieht in der Novellierung einen großen Schritt nach vorn: „Mit der Novellierung des Tierschutzgesetzes können wir in Deutschland den Tierschutz weiter stärken und eine verantwortungsvolle sowie bedürfnisorientierte Tierhaltung sicherstellen.“

Die Wilhelma fordert außerdem, dass Verstöße gegen das Tierschutzgesetz künftig strenger geahndet werden. In der Vergangenheit war die Durchsetzung oft durch unzureichende personelle und finanzielle Ressourcen in den zuständigen Behörden behindert. Dr. Kölpin unterstreicht, dass ein Ausbau dieser Kapazitäten unumgänglich sei, um das Gesetz effektiv durchzusetzen.

Förderung guter Tierhaltung

Neben der Unterstützung der Gesetzesnovelle engagiert sich die Wilhelma aktiv für die Förderung guter Tierhaltung. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ), dem Bundesverband für fachgerechte Natur-, Tier- und Artenschutz e.V. (BNA) sowie dem Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) hat die Wilhelma ein Positionspapier erarbeitet. Dieses Papier wird von 42 namhaften Verbänden aus den Bereichen Tierhaltung, Tierzucht, Tierhandel, Artenschutz und Tierärzteschaft unterstützt.

Das Positionspapier betont, dass die Verantwortung für das Wohl der Tiere an erster Stelle stehen muss. Es definiert klar, wie gute Tierhaltung auszusehen hat und fordert gleichzeitig, dass diese Standards bundesweit eingehalten werden.

Konsequente Umsetzung gefordert

Die Wilhelma sieht die Novellierung des Tierschutzgesetzes als eine wegweisende Möglichkeit, den Tierschutz in Deutschland auf ein neues Niveau zu heben. Die geplanten Änderungen sollen nicht nur die Bedingungen für die Tierhaltung verbessern, sondern auch sicherstellen, dass bestehende Gesetze konsequent durchgesetzt werden können. Durch den Ausbau der personellen und finanziellen Ressourcen in den zuständigen Behörden soll verhindert werden, dass Gesetzesverstöße ungestraft bleiben.

Die Wilhelma begrüßt daher die Diskussion im Bundestag und hofft auf eine rasche und wirksame Umsetzung der Gesetzesänderungen, um den Tierschutz in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

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