Raabs ESC-Strategie enthüllt jetzt!

Stefan Raab im Interview: ESC-Comeback, Geheimpläne für Basel & Deutschlands Chancen!

Juror Stefan Raab

Foto: Foto: RTL / Raab ENTERTAINMENT / Julia Feldhagen

Stefan Raab spricht im exklusiven Interview bei RTL über seine ESC-Pläne 2025, die Chancen für Abor & Tynna in Basel, seine neue Show "Chefsache ESC" und eine geplante Überraschung. Was hat der TV-Titan vor?

Er ist zurück auf der ESC-Bühne – zumindest als Strippenzieher im Hintergrund! Stefan Raab (TV-Legende, Entertainer und einmaliger ESC-Retter mit Lena Meyer-Landrut) meldet sich mit großen Plänen für den Eurovision Song Contest 2025 in Basel. Nach Jahren der künstlerischen ESC-Abstinenz will er es wieder wissen. Doch wie will er das deutsche ESC-Ruder herumreißen? Und was erwartet die Fans? BILD.de und die dpa haben exklusiv nachgehakt.

Raabs ungebrochene ESC-Leidenschaft

Auf die Frage, was ihn nach wie vor am ESC reizt, antwortet Raab gewohnt kämpferisch: „Ich bin ein großer Fan von Wettbewerb. Mich inspiriert das immer sehr, wenn Sachen gegeneinander antreten, damit zu machen und selber mit zu, zumindest zu viele so vier Wärgewinnen könnte.“ Dass Deutschland es beim ESC schwer hat, sieht er differenziert: „Dass der RSC kein gutes Flaster für deutsche Beiträge ist, glaube ich nicht. Es gibt ja durchaus Beispiele dafür, dass man da ganz gut abschneiden kann.“ Für einen Sieg brauche es Glück mit Song, Jahr und Konkurrenz. Sein Gefühl: „Und irgendwie habe ich das Gefühl, in Deutschland müsste mal langsam wieder gewinnen.“ Für die deutschen Teilnehmer Abor & Tynna sieht er Chancen, „weil das ist ein sehr junger Titel.“ Entscheidend seien die Jurys und das Alter der Voting-Teilnehmer.

Bühnenshow für Abor & Tynna: Optimiert für den Sieg?

Natürlich wurde am Auftritt von Abor & Tynna gefeilt. Raab verspricht: „Wir haben eine Lösung gefunden, die ein solch mal ein opulentes Bild auf die Bühne bringt. Und haben noch ein bisschen Büro am Start und ein bisschen Rauch und Kwalm und Dinge, die das Ganze natürlich in so einer riesigen Halle anders aussehen lassen.“ Das klingt nach einer Show, die im Gedächtnis bleiben soll. „Also ich glaube, das guckt sich schon ganz gut an,“ so Raab.

„Chefsache ESC 2025“: Raabs große Warm-Up-Show aus Basel

Vor dem großen Finale legt Raab mit einer eigenen Show vor: „Ja, wir machen von Vorort in Basel. Machen wir eine Show um 20.15.“ Mit dabei sind Hochkaräter: „Wir haben natürlich die Heavy Tons dabei. Wir haben verschiedene Gäste unter anderem. Es ist natürlich älten, die auch in der Jury bei Chefsachner mit dabei war. Und Konzita Wurst, Gewinnererin für Österreich, vor ein paar Jahren. Nemo und der damalige Schweizer Teilnehmer Luca Henny ist auch noch dabei.“ Inhaltlich wird alles geboten: „Wir werden die Geschichten hinter dem erste Beleuchten Skandale, alles das, was ich jetzt auch schon zum Teil gibt von anderen Ländern. Wir werden das Set-up vorstellen. Ich werde ein bisschen bei den Proben filmen. Wir haben ausführliche Gespräche mit Abo, Enttinner und alle Informationen, die man braucht.“

Geheimniskrämerei: Raabs Überraschungs-Auftritt in Basel?

Wird es legendäre Einspieler wie „Raab sitzt“ geben? Mischt er sich unter die Fans? Raab hält sich bedeckt, aber verspricht: „Ich werde natürlich unterwegs sein in Basel, ob ich sitze, stehe, liege, laufe oder musiziere. Das könnte ich bereits verraten, aber nicht. Es wird jedenfalls eine Überraschung geben.“ Einen kleinen Teaser gibt er dann doch: „Ich sage mal so, Marching Band vergesstern.“ Man darf gespannt sein!

Die letzten Tage für Abor & Tynna – mit Raabs Unterstützung

Die Anspannung steigt. Für Abor & Tynna stehen die wichtigen Jury Finals an, bevor es am Samstag ernst wird. Raab ist zuversichtlich: „Ich habe aber den Einwuchs, dass sie gut vorbereitet sind.“ Und er wird sie nicht alleine lassen: „Natürlich bin ich mit dabei am Samstagabend, werde ich in der Halle sein. Und am Mittwoch bin ich auch schon bei einer Probe dabei.“

Raabs neue Rolle: Mehr Freiheit für die Künstler

Dieses Jahr ist für Raab einiges anders. Er betont: „Ich habe mich ja dieses Jahr künstlerisch komplett zurückgehalten. Die Künstler, die bei uns mitgemacht haben, hatten alle schon ihre eigenen Songs, zum Teil auch schon Produzenten.“ Er habe Tipps gegeben, aber nicht komponiert. Dennoch: „Trotzdem übernehme ich natürlich die volle Verantwortung, denn ich habe die Plattform gegeben.“ Sein Credo heute: „Und ich glaube, man muss den Leuten heute mehr Freiheit lassen, als man das früher getan hat, weil die meisten auch schon deutlich weiter sind.“

Der ESC 2025 in Basel verspricht also nicht nur musikalische Highlights, sondern auch ein spannendes Wiedersehen mit Stefan Raab in neuer, aber gewohnt ambitionierter Rolle.