Winter im Norden
Im Morgengrauen ratterten Züge durch verschneite Bahnhöfe im Norden Deutschlands, als der Wintersturm Elli vielerorts den Betrieb lahmlegte. Pendler, Schüler und Berufstätige standen an Gleisen oder suchten Alternativen per Bus. Die Deutsche Bahn zog am Dienstag eine erste Bilanz und bat um Entschuldigung – verteidigte jedoch die Sicherheitsvorkehrungen beim Aussetzen des Betriebs.
Schienennetz und Sicherheit
Rund 3.000 Kilometer Schienennetz waren im Norden betroffen und mussten vom Eis befreit werden. „Ich danke den vielen tausenden Reisenden, die in den letzten Tagen viel Geduld mitbringen mussten“, sagte Evelyn Palla der Bild.
„Die Sicherheit unserer Fahrgäste und Beschäftigten auf den Zügen hat für mich höchste Priorität. Unser Ziel war, dass keine Züge während des Wintersturms auf freier Strecke liegenbleiben, womöglich ohne Strom und ohne Heizung. Dieses Ziel haben wir erreicht.“
Ausblick für Pendler
Wie die Räum- und Bergungsarbeiten weitergehen, hängt vom Wetter ab. Reisende sollten sich auf Verzögerungen einstellen und alternative Wege prüfen. (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)
