München und Dortmund legen vor
Besonders auffällig waren die Preissteigerungen in München und Düsseldorf. In der bayerischen Landeshauptstadt kletterten die Mieten im gesamten Stadtgebiet um 10,2 Prozent, in Düsseldorf waren es 9,5 Prozent. In den Innenstädten waren Dortmund (+16,3 Prozent) und Bremen (+12,8 Prozent) Spitzenreiter.
Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) spricht von einer Erholung des innerstädtischen Einzelhandels, sieht aber auch eine klare Konzentration auf besonders attraktive Standorte.
Langfristiger Trend zeigt Moderation
Für den längeren Zeitraum von 2018 bis 2025 liegen die durchschnittlichen Jahresmietsteigerungen zwischen zwei und vier Prozent, sowohl für die gesamten Stadtgebiete als auch für die Innenstädte.
Ausreißer nach oben im mittelfristigen Vergleich ist Bremen mit einem jährlichen Plus von 4,7 Prozent. Stuttgart hingegen zeigt mit 1,8 Prozent im Stadtgebiet und nur 0,4 Prozent in der Innenstadt die schwächste Dynamik. Dennoch bleibt die schwäbische Metropole nach München die zweitteuerste Stadt für den Einzelhandel.
Datenbank liefert Einblicke
Die Analyse stützt sich auf rund 268.000 Einzelhandelsmietangebote aus der Immobilienmarktdatenbank der Value AG und betrachtet den Zeitraum von Anfang 2018 bis Ende 2025.
Die Forscher stellen fest, dass die Mieten schneller steigen als die Verbraucherpreise, was die gestiegene Attraktivität der Standorte unterstreicht.



