Nach fast zehn Jahren Modernisierung soll die Karlsruher Stadthalle beim Public Opening nicht nur besichtigt, sondern in unterschiedlichen Stimmungen erlebt werden. Der Abend beginnt um 17.30 Uhr auf dem Festplatz mit einer Lichtinszenierung des Medienkünstlers Jonas Denzel. Um 18 Uhr eröffnen Oberbürgermeister Frank Mentrup und Messe-Geschäftsführerin Britta Wirtz das Gebäude offiziell.
Was Besucher in den Sälen erwartet
Danach können Gäste die Stadthalle auf eigene Faust erkunden. Eine Wegeleitung führt durch Foyers und Säle, Infotheken erklären die Räume und ihre künftige Nutzung. Im Erdgeschoss legen DJ Poca und Newcomer-DJs auf. Der Weinbrennersaal wird mit einer Installation der Künstlergruppe VOLNA zur Licht- und Klanglandschaft; Sitzsäcke und Lounges gehören zum Konzept.
Im Brahmssaal spielt der Karlsruher Pianist Rüdiger Wolf. Der Thoma-Saal im Untergeschoss wird mit dem Ensemble Fächer Four zum Jazz-Keller. Im Magdalena-Neff-Saal geht es um die erste approbierte Apothekerin Deutschlands, nach der der Raum benannt ist. Kleine Erfrischungen und Snacks werden an einer Bar verkauft. Das Programm endet um 22.30 Uhr.
Online-Tickets sind derzeit nicht mehr verfügbar
Der Eintritt ist kostenlos. Die Messe hatte dafür Online-Tickets zur besseren Planung angeboten. Der verlinkte Ticketshop meldet am 29. Oktober gegen 12.20 Uhr allerdings: „Aktuell sind keine Tickets verfügbar“.
Damit ist der Abend nicht zwingend komplett ausgeschlossen. Nach Angaben des Veranstalters können Interessierte auch ohne Vorabbuchung spontan kommen. Entscheidend ist dann die Auslastung vor Ort: Einlass gibt es nur, solange noch Kapazitäten frei sind. Wer nicht vergeblich anstehen möchte, sollte den offiziellen Ticketshop vor der Anfahrt noch einmal prüfen.
Warum die Messe von der Autofahrt abrät
Die Stadthalle liegt am Festplatz 9 im Karlsruher Kongresszentrum. Am selben Abend finden dort zwei weitere Kulturveranstaltungen statt. Die Messe rechnet deshalb mit hoher Nachfrage nach Stellplätzen in der Tiefgarage und empfiehlt ausdrücklich öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder den Fußweg.
Vom Hauptbahnhof-Vorplatz fahren mehrere Stadt- und S-Bahn-Linien bis zur Haltestelle „Kongresszentrum“. Von dort sind es nach Angaben der Messe weniger als drei Minuten zu Fuß. Die Tiefgarage Kongresszentrum hat 1.000 Stellplätze; ihre Einfahrtshöhe beträgt 1,90 Meter. Das Verkehrsleitsystem zeigt die aktuelle Belegung nicht in Echtzeit an.
Fünf Säle und ein neues Lichtkonzept
Die modernisierte Stadthalle umfasst fünf Veranstaltungssäle, neun Konferenzräume, fünf Besprechungsräume und drei Foyers. Beim Public Opening steht besonders das neue Lichtkonzept im Mittelpunkt. Der Marmorkubus im Foyer und die Saaldecken lassen sich mit LED-Technik unterschiedlich inszenieren. Wer ohne Online-Ticket kommt, sollte deshalb früh vor 17.30 Uhr am Festplatz sein – eine Einlassgarantie gibt es für spontane Gäste nicht.



