Jürgen Klopp begrüßt die Kinder persönlich
Los ging das Camp am Freitag auf dem Sportplatz des SV Rust in unmittelbarer Nähe der Silver Lake City. Dort wartete gleich zu Beginn eine besondere Überraschung: Jürgen Klopp begrüßte die Kinder persönlich, nahm sich Zeit für Autogramme und gemeinsame Erinnerungsfotos.
Anschließend ging es auf den Fußballplatz. Die Trainingseinheiten wurden von Trainerinnen und Trainern des Badischen und des Württembergischen Fußballverbands gestaltet. Technik spielte dabei zwar eine Rolle, im Vordergrund standen laut Veranstaltern aber vor allem Fairness, Teamgeist und die Freude an gemeinsamer Bewegung.
Dass Fußball und Nachwuchsarbeit in Rust seit Jahren zusammengehören, zeigt auch der Internationale Europa-Park Cup des SV Rust, bei dem regelmäßig Nachwuchsmannschaften aus mehreren Ländern zusammenkommen.
Klopp: Fußball kann Kindern Selbstvertrauen geben
Jürgen Klopp war Schirmherr des Camps. Für ihn geht die Bedeutung des Fußballs über Tore und Ergebnisse hinaus.
„Fußball ist viel mehr als das, was auf dem Platz passiert. Er schafft Gemeinschaft, bringt Menschen zusammen und kann Kindern Selbstvertrauen geben. Genau darum geht es bei diesem Camp. Gemeinsam Spaß zu haben, neue Erfahrungen zu sammeln und zu merken, dass man als Team vieles erreichen kann. Ich freue mich sehr, ein Teil davon zu sein.“
Der gebürtige Stuttgarter hat selbst enge Bezüge nach Baden-Württemberg. Seine fußballerischen Anfänge liegen unter anderem im Schwarzwald. Mehr dazu gibt es in unserem Porträt „Jürgen Klopp: Vom Schwarzwald an die Anfield Road“.
Das Camp richtete sich gezielt an Kinder aus sozialen Einrichtungen
Eingeladen waren Kinder, für die vergleichbare Freizeit- und Sportangebote im Alltag nicht selbstverständlich sind. Insgesamt kamen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sechs Einrichtungen:
- LBZ St. Anton in Riegel am Kaiserstuhl
- DRK-Kreisverband Freiburg e.V.
- Kinder- und Jugendhaus Waldstadt Karlsruhe
- Jugendtreff Style Betzingen
- Step Stiftung Freiburg
- Agapedia Zentrum Geislingen an der Steige
Bei der Anreise mit der Bahn wurden die Gruppen von „bwegt“ unterstützt.
Neben dem Training gab es gemeinsame Mahlzeiten, Abendaktivitäten und Besuche im Europa-Park. Übernachtet wurde in den Blockhäusern und Western Houses der neuen Silver Lake City.

Europa-Park stellt soziale Teilhabe in den Mittelpunkt
Für den Europa-Park war das Camp Teil seines sozialen Engagements. Ann-Kathrin Mack, geschäftsführende Gesellschafterin des Europa-Park, sagt:
„Soziales Engagement und gesellschaftliche Verantwortung sind fest in der Unternehmenskultur des Europa-Park verankert. Mit diesem Fußballcamp wollten wir den Kindern nicht nur unvergessliche Erlebnisse ermöglichen, sondern ihnen auch zeigen, wie viel Gemeinschaft, Teamgeist und gegenseitige Wertschätzung bewirken können. Dass Jürgen Klopp dieses besondere Projekt mit so viel Herz und persönlichem Einsatz begleitet, bedeutet uns sehr viel“
Das Engagement für Kinder und Familien zeigt sich auch in anderen Projekten des Resorts. So entsteht mit dem Europa-Park Kinderhaus „Kleine Helden“ eine Einrichtung für Familien mit Kindern, die eine Krebserkrankung überstanden haben.
Drei Tage, in denen es um mehr als Fußball ging
Das Camp war bewusst nicht als Leistungssichtung oder Nachwuchsturnier angelegt. Die Kinder sollten sich ausprobieren, neue Kontakte knüpfen und erfahren, wie es sich anfühlt, Teil einer Mannschaft zu sein.
Gerade diese Mischung aus Fußball, Freizeit und Gemeinschaft machte das Wochenende besonders. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ging es nicht darum, wer die meisten Tore schießt, sondern darum, gemeinsam etwas zu erleben, das ihnen im Alltag nicht ohne Weiteres offensteht.




