Oscar-Historie neu geschrieben
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) hat am Donnerstag die Kandidaten für die 98. Oscar-Verleihung bekannt gegeben – und eine Sensation angekündigt: „Blood and Sinners“ ist mit 16 Nominierungen über Nacht zum absoluten Rekordhalter aufgestiegen.
Der Film ist nicht nur in den technischen Sparten wie Kamera, Schnitt oder Kostümdesign vertreten. Nein, die Nominierungen erstrecken sich auch auf die begehrten Preise für Bester Film, Regie, Originaldrehbuch, Hauptdarsteller (Michael Jordan) und Hauptdarstellerin sind theoretisch auch möglich.
Deutsche Hoffnungen gedämpft
Für den deutschen Beitrag „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski ist die Oscar-Chance in der Kategorie „Bester internationaler Film“ hingegen schon vor dem großen Abend vergeben. Die Jury entschied sich für andere Werke aus Brasilien, Frankreich, Norwegen, Spanien und Tunesien. Immerhin: Der in Großbritannien lebende, aber aus Deutschland stammende Komponist Max Richter hat mit seiner Filmmusik für „Hamnet“ eine Nominierung erhalten. Er konkurriert unter anderem mit zwei Kollegen, die ebenfalls für „Blood and Sinners“ nominiert sind.
Insgesamt ist die Liste der Kandidaten für den besten Film breit gefächert. Neben „Blood and Sinners“ kämpfen auch „Bugonia“, „F1“, „Frankenstein“, „Hamnet“, „Marty Supreme“, „One Battle after Another“, „The Secret Agent“, „Sentimental Value“ und „Train Dreams“ um die begehrte Trophäe.
