Frankfurt am Main: DAX erreicht Allzeithoch
Marktentwicklung
Frankfurt am Main – Gegen Abend kletterte der Dax im Tagesverlauf in der Spitze auf rund 25.508 Punkte, bevor der Index den Schlusskurs knapp moderat tiefer als dem Tageshoch beendete. Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets, erklärte, dass frisches Geld in den Aktienmarkt fließt und somit das sechste Allzeithoch am achten Handelstag erklimme.
„Zum Jahresbeginn fließt weiter frisches Geld in den Aktienmarkt und treibt den Dax auf das sechste Allzeithoch am achten Handelstag des Jahres“, erläuterte Romar. „Spielt die Statistik also auch in diesem Jahr mit und sind die ersten Tage eine Blaupause für den Rest des Jahres, steht der deutsche Leitindex vor seinem vierten Bullenjahr in Folge. Auch nach drei überdurchschnittlich starken Börsenjahren sieht die Mehrheit der investierten Anleger keinen Grund, jetzt aus dem Markt auszusteigen, auch weil sie sich wegen ihrer langfristigen Orientierung an keine Korrektur in der Vergangenheit mehr wirklich erinnern kann.“
Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 31 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 65,70 US-Dollar, das waren 2,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1636 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8594 Euro zu haben.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)
Energie & Währungen
Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 31 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 65,70 US-Dollar, das waren 2,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1636 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8594 Euro zu haben.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)
Politik & Perspektiven
Die Grünen fordern die Bundesregierung auf, klarer das Vorgehen der Trump-Administration in Venezuela zu verurteilen, und Deutschland besser darauf vorzubereiten, dass die transatlantische Beziehung an Bedeutung verliert. Das geht aus einem Antrag hervor, den die Fraktion an diesem Dienstag beschließen soll und über den die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Mittwochsausgabe) berichtet.
In dem Text heißt es, gerade weil man sich „transatlantischen Werten“ verbunden fühle, dürfe sich die Bundesregierung nicht weiter kleinmachen und „angesichts von Einschüchterungsversuchen des US-Präsidenten und seiner Administration zurückschrecken, sondern muss selbstbewusst unsere Interessen und Werte formulieren und vertreten“.
Wo angesichts der großen außenpolitischen Herausforderungen und Veränderungen Kooperation möglich und sinnvoll sei, „wollen und werden wir sie auf einer fairen Basis“ und mit nüchternem Blick fortsetzen, heißt es in dem Antrag. Die Bundesregierung müsse „angesichts der neuen geopolitischen Herausforderungen entschlossener handeln, um dafür zu sorgen, dass Deutschland und Europa gegenüber den USA strategisch unabhängiger werden“, heißt es, „bei zugleich fortbestehender, aber zunehmend unsicherer transatlantischer Partnerschaft“. Die Bundesregierung wird aufgefordert, eine europäisch abgestimmte „Transatlantikstrategie vorzulegen, welche die veränderte politische Lage in den USA berücksichtigt und Maßnahmen definiert, die die europäische Resilienz und Unabhängigkeit stärken“.
Entgegen der zurückhaltenden Äußerungen der Bundesregierung zum Angriff der USA auf Venezuela heißt es in dem Grünen-Antrag, die Attacke habe „eindeutig das Völkerrecht gebrochen“. Die Bundesregierung wird aufgefordert, „gemeinsam mit den europäischen Partnern angemessene Konsequenzen auszuarbeiten“, auch mit Blick auf die Drohungen aus Washington gegenüber anderen Partnern wie Dänemark mit Grönland.
Die Antwort der Bundesregierung auf das Agieren des US-Präsidenten habe bislang „aus Zurückhaltung und `strategischem` Anbiedern an den US-Präsidenten“ bestanden. Dies sei jedoch keine langfristige Strategie, „im Gegenteil: diese Haltung verstärkt die Abhängigkeiten und macht erpressbar“.
Die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Deborah Düring, sagte der Zeitung, die Bundesregierung reagiere auf die Präsidentschaft Donald Trumps mit „Realitätsverweigerung“. Wer glaube, „man könne sich wegducken und darauf hoffen, dass der Spuk bald vorbei ist, während Trump die internationale Ordnung zerschlägt, irrt gefährlich“, so Düring.
Das Gegenteil sei nötig. „Donald Trump muss man mit Stärke, Klarheit und eigener Handlungsfähigkeit begegnen“, sagte sie. Dafür brauche es eine politische Strategie. Der Antrag ihrer Fraktion sei „eine Antwort auf die Führungslosigkeit der Koalition“.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)
