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Frisch geschlüpft

Flamingo-Nachwuchs: Graue Federknäuel erobern die Wilhelma!

Foto: Wilhelma/Lisa-Marie Grimmer

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Die Wilhelma in Stuttgart hat Grund zum Feiern! Die Rosaflamingos des zoologisch-botanischen Gartens haben kürzlich sieben flauschige Küken begrüßt. Mit diesem Neuzugang hat sich die Vogelschar auf beeindruckende 40 Tiere erweitert. Aber was macht diese kleinen Federknäuel so besonders?

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Von Kindergärten und kurzen Beinen

In der freien Wildbahn leben Flamingos in großen Kolonien. Die Jungvögel, oft als „Kindergarten“ bezeichnet, bleiben eng beieinander und werden von einigen Elterntieren bewacht. Dieses faszinierende Verhalten kann man auch in der Wilhelma beobachten. Während die erwachsenen Flamingos elegant und manchmal sogar auf einem Bein schlafen, stolpern die kleinen grauen Federknäuel noch etwas unbeholfen auf ihren kurzen Beinen herum.

Ernährung: Ein Geheimnis der Natur

Flamingos sind bekannt für ihre einzigartige Art, Nahrung zu filtern. Mit ihren stark gebogenen Schnäbeln tauchen sie unter Wasser, um kleine Krebstierchen und Plankton herauszufiltern. Die Küken? Nun, sie haben noch viel zu lernen. Ihre Schnäbel sind zu Beginn gerade und fangen erst nach zwei Wochen an, sich zu krümmen. Bis sie das Filtern meistern, werden sie von ihren Eltern mit einem nahrhaften Sekret gefüttert.

Die Wilhelma in Stuttgart hat Grund zum Feiern! Die Rosaflamingos des zoologisch-botanischen Gartens haben kürzlich sieben flauschige Küken begrüßt. Mit diesem Neuzugang hat sich die Vogelschar auf beeindruckende 40 Tiere erweitert. Aber was macht diese kleinen Federknäuel so besonders?
Foto: Wilhelma/Lisa-Marie Grimmer

Vom Grau zum Rosa

Die charakteristische rosarote Farbe der Flamingos ist nicht angeboren. Die Küken tragen zuerst graue Federn. Es dauert etwa drei Jahre, bis sie das typische Erscheinungsbild mit rosaroten Schwingen und Beinen entwickeln. Dieser Farbwechsel wird durch Carotinoide in ihrer Nahrung verursacht.

Ein Leben in Luxus

In der Wilhelma genießen die Flamingos eine besondere Behandlung. Statt in Marschland oder Salzseen stehen sie in feinstem Cannstatter Mineralwasser. Da dieses Wasser nicht die gleichen Futterorganismen wie ihre natürlichen Lebensräume enthält, wird ihrem Futter Carotinoid hinzugefügt.

Ein langes, geschütztes Leben

Flamingos können erstaunlich alt werden. In der freien Natur leben sie durchschnittlich 30 Jahre. In Zoos, wo sie immer genug zu essen haben und vor Feinden geschützt sind, können sie ein beeindruckendes Alter von 50 bis 80 Jahren erreichen.

Komm und erlebe diese wunderbaren Vögel in der Wilhelma in Stuttgart. Es ist ein Anblick, den man nicht verpassen sollte!

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