Diese Wohngebiete sind Teil der Aktion
In Waiblingen umfasst der Präventionstag die Bereiche Beim Wasserturm, Friedrich-Schofer-Siedlung, Galgenberg, Korber Höhe, Saarstraße und Im Sämann. Hinzu kommen Hegnach und Hohenacker, dort insbesondere die Ortsrandlagen. In Weinstadt sind Beutelsbach, Endersbach und Großheppach einbezogen. In Korb konzentriert sich die Aktion auf das Wohngebiet Ost.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Aalen sind die Einsatzkräfte am Donnerstag, 5. November, zwischen 15 und 21 Uhr unterwegs. Die Aktion ist ausdrücklich als Präventionsangebot angelegt: Polizeirevier, Kriminalpolizei und Reiterstaffel wollen mit Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch kommen und auf sinnvolle Schutzmaßnahmen hinweisen.
Was Bewohner sofort prüfen können
Die Polizeiliche Kriminalprävention rät, Haustüren auch bei kurzer Abwesenheit abzuschließen und Fenster, Balkon- sowie Terrassentüren vollständig zu verschließen. Gekippte Fenster gelten nicht als gesichert. Ersatzschlüssel sollten niemals draußen versteckt werden; geht ein Schlüssel verloren, empfiehlt die Polizei den Austausch des Schließzylinders.
Ebenso wichtig ist eine aufmerksame Nachbarschaft. Ungewöhnliche Beobachtungen an Häusern oder Grundstücken sollten nicht selbst verfolgt, sondern bei einer konkreten verdächtigen Situation sofort über den Notruf 110 gemeldet werden. Hinweise auf längere Abwesenheit gehören weder in soziale Netzwerke noch auf den Anrufbeantworter.
Mechanischer Schutz bremst Gelegenheitstäter
Viele Täter versuchen laut Polizei, leicht erreichbare Fenster oder Türen mit einfachen Werkzeugen aufzuhebeln. Bei Neu- und Umbauten werden deshalb geprüfte einbruchhemmende Elemente ab Widerstandsklasse RC 2 empfohlen. Bestehende Fenster und Türen lassen sich abhängig von ihrer Konstruktion nachrüsten; dafür ist eine neutrale Beratung vor dem Kauf sinnvoll.
Wer größere Maßnahmen plant, findet in unserem Hintergrund zu Beratung, mechanischer Sicherung und möglicher KfW-Finanzierung die wichtigsten Schritte. Der heutige Präventionstag bietet Bewohnern der genannten Orte zusätzlich die Gelegenheit, konkrete Fragen direkt mit der Polizei zu besprechen.




