Umsatzrückgang im Dienstleistungssektor

Dienstleister im November leicht im Minus

Foto: Archivbild: Ein Lkw fährt auf einer Autobahn. (Symbolbild)

Der Dienstleistungssektor in Deutschland verzeichnete im November 2025 einen leichten Dämpfer. Kalender- und saisonbereinigt ging der reale Umsatz im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent zurück. Trotzdem liegt das Gesamtjahr voraussichtlich im Plus im Vergleich zu 2024.

Leichter Umsatzrückgang im November

Der ein oder andere Dienstleister dürfte im November 2025 nach dem Auf und Ab der vergangenen Monate mit einem leichten Umsatzrückgang zu kämpfen gehabt haben. Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet für den November kalender- und saisonbereinigt einen realen Umsatzrückgang von 0,4 Prozent im Vergleich zum Oktober. Nominal fiel der Rückgang mit 0,3 Prozent noch geringer aus.

Trotz dieses kleinen Dämpfers bleibt die Gesamtbilanz im Vergleich zum Vorjahr positiv. Blickt man auf den November 2024, legte der reale Umsatz um 0,6 Prozent zu, nominal sogar um 2,5 Prozent.

Branchen im Detail

Besonders betroffen vom Rückgang gegenüber dem Vormonat waren die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen. Hier, wo es unter anderem um die Vermietung von beweglichen Dingen oder die Vermittlung von Arbeitskräften geht, sank der Umsatz real um 1,4 Prozent.

Auch das Grundstücks- und Wohnungswesen musste ein reales Minus von 1,3 Prozent hinnehmen. Eher leichte Rückgänge gab es im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (minus 0,4 Prozent) sowie bei Verkehr und Lagerei (minus 0,1 Prozent).

Nur die Information und Kommunikation konnte einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen und legte um 0,1 Prozent zu.