Mehrheit für Böllerverbot

Deutschland: Mehrheit der Bürger fordert Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk

Foto: Feuerwerksverkauf (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Kurz vor dem Jahreswechsel zeichnet sich in Deutschland eine klare Haltung zum Silvesterfeuerwerk ab. Eine aktuelle Umfrage offenbart, dass eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger ein Verbot für privates Feuerwerk befürwortet. Gleichzeitig zeigt sich, dass im kommenden Jahr nur wenige Deutsche planen, Geld für Böller und Raketen auszugeben.

Zum Jahreswechsel 2024/2025 spricht sich eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger – genauer gesagt 60 Prozent – für ein Verbot von privatem Feuerwerk zu Silvester in Deutschland aus. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa am 15. und 16. Dezember im Auftrag der Sender RTL und ntv durchgeführt hat. Nur 37 Prozent der Befragten lehnen ein solches Verbot ab. Auffällig ist zudem, dass Frauen häufiger als Männer die Einschränkung des privat gezündeten Silvester-Feuerwerks befürworten.

Planen geringe Ausgaben für Feuerwerk

Obwohl die deutsche Feuerwerksbranche mit einem Umsatz von voraussichtlich 197 Millionen Euro zum Jahreswechsel 2024/2025 ein Rekordergebnis meldet, plant in diesem Jahr nur eine Minderheit der Deutschen den Kauf von Feuerwerkskörpern. Laut der Forsa-Umfrage beabsichtigen nur 16 Prozent der Befragten, Böller oder Raketen zu erwerben. Von denjenigen, die den Kauf planen, wollen die meisten Befragten eher sparsam sein: 20 Prozent planen Ausgaben von weniger als 20 Euro, und 62 Prozent möchten nicht mehr als 50 Euro dafür ausgeben. Nur eine kleine Gruppe von 15 Prozent der Käufer plant, mehr als 50 Euro in Feuerwerk zu investieren.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)