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Ein Abschied mit schwerem Herzen

Der SC Freiburg trauert! Christian Streich beendet Ära – Abschied nach 12 Jahren

Christian Streich beim DFB-Pokalspiel VfB Germania Halberstadt vs. SC Freiburg im Jahr 2017
Foto: Christian Streich beim DFB-Pokalspiel VfB Germania Halberstadt vs. SC Freiburg

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Nach 12 Jahren und 481 Spielen an der Seitenlinie des SC Freiburg verkündete Christian Streich am Montag seinen Abschied zum Saisonende. Eine Ära geht zu Ende, der badische Fußball-Philosoph hinterlässt große Fußstapfen.

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Es war ein emotionaler Moment, als Christian Streich am Montagvormittag die Pressekonferenz betrat. Mit brüchiger Stimme verkündete der 58-Jährige seinen Entschluss, nach Ablauf der Saison seinen Trainerposten beim SC Freiburg niederzulegen. „Es war keine leichte Entscheidung“, so Streich, „aber nach reiflicher Überlegung und vielen Gesprächen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es nach 29 Jahren der richtige Zeitpunkt ist, um Raum für neue Energien, neue Leute und neue Möglichkeiten zu geben.“

Rückblick auf eine beispiellose Karriere: Mehr als nur ein Trainer – Ein Idol und eine Institution

Streichs Vita beim SC Freiburg liest sich wie ein Märchen. 2012 übernahm er den Verein in der zweiten Bundesliga, führte ihn in die erste Liga zurück und etablierte ihn dort als festen Bestandteil. Dreimal gelang ihm der Einzug in die Europa League, 2022 stand er mit dem SC im Finale des DFB-Pokals.

Streich war aber weit mehr als nur ein Trainer. Er war ein Idol, eine Institution, ein Sprachrohr des Fußballs mit Herz und Verstand. Seine authentische Art, seine emotionalen Ausbrüche und seine tiefgründigen Analysen machten ihn zu einem der beliebtesten Trainer Deutschlands.

  • Christian Streich: „Ich hatte hunderte von außergewöhnlichen Erlebnissen in meiner Zeit beim Sport-Club. Dieser Verein ist mein Leben und ich bin dankbar für die große Zuneigung und Unterstützung, die ich hier erfahren habe.“
  • SC Freiburg: „Christian Streich hat den SC Freiburg in den vergangenen Jahren zu einem der erfolgreichsten Clubs in Deutschland gemacht. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft.“

Christian Streich führte die Mannschaft des SC Freiburg in beeindruckenden 481 Partien als Cheftrainer. Von diesen Spielen entschied sein Team 193 für sich, während 167 Niederlagen zu Buche standen. Insgesamt sammelte er mit dem Verein 700 Punkte. In der Rangliste der Trainer mit der längsten Amtszeit in Deutschland nimmt er, hinter Frank Schmidt von Heidenheim, der die Spitze mit 16 Jahren und 6 Monaten hält, einen ehrenwerten zweiten Platz ein.

Die Zukunft des SC Freiburg – Ein neuer Weg mit bewährten Werten

Der Abgang von Christian Streich hinterlässt eine große Lücke beim SC Freiburg. Der Verein hat jedoch bereits angekündigt, die Nachfolge in Ruhe und mit Bedacht zu regeln. Christian Streich hat den SC Freiburg nachhaltig geprägt. Er hat dem Verein eine Identität, eine Spielphilosophie und eine DNA verliehen, die weit über seine Person hinaus Bestand haben wird. Mit Christian Streich verlässt ein Unikat den SC Freiburg. Ein Trainer, der seinen Beruf mit Leidenschaft und Hingabe ausgeübt hat. Ein Mensch, der Werte wie Ehrlichkeit, Bodenständigkeit und Zusammenhalt gelebt hat.

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Der letzte Vorhang fällt – Ein Abschied mit Dankbarkeit und Respekt

Der SC Freiburg und die gesamte Fußballwelt werden Christian Streich in Freiburg vermissen. Aber sie werden ihm auch dankbar sein für die unzähligen Momente der Freude, des Stolzes und der Inspiration, die er ihnen geschenkt hat.

Christian Streich, der badische Fußball-Philosoph, geht. Aber seine Legende wird weiterleben.

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