Der neue BYD DOLPHIN SURF zielt direkt auf das Herz des urbanen Verkehrs und will mit einer Mischung aus Preis, Ausstattung und moderner Technik punkten. Bereits die Basisvariante „Active“ zum regulären Preis von 22.990 Euro (Aktionspreis 19.990 Euro bis 30. Juni 2025) kommt mit einer Sicherheits-, Komfort- und Entertainment-Ausstattung, die in dieser Klasse Maßstäbe setzen soll. BYD selbst spricht vom „Branchenprimus in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis“.

Reichweite, Laden, Power: Die Technik des Dolphin Surf
Herzstück vieler E-Auto-Käufer ist die Batterie und Reichweite. Die „Boost“-Variante des DOLPHIN SURF (Aktionspreis 22.490 Euro, regulär 26.990 Euro) setzt auf einen 65 kW starken E-Antrieb und eine 43,2 kWh große Blade-Batterie. Diese Kombination soll eine WLTP-Reichweite von 322 Kilometern ermöglichen. Besonders Pendler und Stadtfahrer dürfte der Wert für den innerstädtischen Bereich interessieren: Hier verspricht BYD sogar bis zu 507 Kilometer (Energieverbrauch kombiniert 9,9-15,5 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km; CO2-Klasse: A). Ist der Akku leer, soll das Laden von 30 auf 80 Prozent an einer DC-Schnellladesäule mit bis zu 85 kW Leistung nur 22 Minuten dauern.

Patrick Schulz, BYD-Deutschland-Chef, ist optimistisch: „Das A-Segment wird das erste Segment in Deutschland sein, das voll elektrifiziert wird“, erklärte er am Rande der Premiere. Und fügte mit Blick auf den Modellnamen hinzu: „Wir wollen die grüne Welle durch Deutschland surfen.“
Kompakt, aber oho: Das Platzangebot und Design
Mit einer Länge von 3,99 Metern, einer Breite von 1,72 Metern und einer Höhe von 1,59 Metern ist der DOLPHIN SURF klar als wendiger Stadtflitzer positioniert. Trotzdem soll er laut Hersteller ein Platzangebot bieten, das mit Fahrzeugen einer höheren Klasse vergleichbar ist. Vier Insassen finden Platz, der Kofferraum fasst 308 Liter, bei umgeklappten Rücksitzen sogar 1.037 Liter.

Ausstattung: Viel drin schon ab Werk
BYD spart nicht an der Serienausstattung. Alle Modelle kommen mit der als besonders sicher geltenden Blade-Batterie (LFP-Technologie ohne Kobalt, Nickel oder Mangan), die kein thermisches Durchgehen kennen soll. Die Basis dafür bildet BYDs e-Plattform 3.0. Immer an Bord:
- Ein drehbarer 10,1-Zoll-Touchscreen
- Intelligente „Hi BYD“-Sprachsteuerung
- Kabelloses Android Auto und Apple CarPlay
- USB-A- und USB-C-Schnittstellen
- Schlüsselloser NFC-Zugang (Öffnen/Starten per Smartphone/Wearable)
- Umfangreiche Fahrerassistenzsysteme (ADAS) wie Notbremsassistent, Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung.
- Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) mit bis zu 3,3 kW Leistung.

Die Top-Variante „Comfort“ (Aktionspreis 26.990 Euro, regulär 30.990 Euro) legt unter anderem eine 360-Grad-Kamera, elektrisch verstellbare und beheizbare Vordersitze sowie kabelloses Smartphone-Laden drauf. Dieser Variante spendiert BYD zudem einen stärkeren 115 kW Motor, was die WLTP-Reichweite auf 310 Kilometer leicht reduziert.
BYD-Manager Schulz sieht sein Unternehmen gut aufgestellt: „Jetzt machen wir Elektromobilität bezahlbar“, und mit einem Augenzwinkern: „Und wir machen es auch noch cool!“
Preise und Verfügbarkeit im Überblick:
| Variante | Leistung | Batterie (netto) | WLTP-Reichweite | Aktionspreis (bis 30.06.25) | Regulärer Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| Active | 65 kW | 30 kWh | 220 km | 19.990 € | 22.990 € |
| Boost | 65 kW | 43,2 kWh | 322 km | 22.490 € | 26.990 € |
| Comfort | 115 kW | 43,2 kWh | 310 km | 26.990 € | 30.990 € |
Der Aktionszeitraum für die günstigeren Einführungspreise läuft bis zum 30. Juni 2025. Die ersten Auslieferungen des in vier Außenfarben und mit veganer Lederausstattung erhältlichen Dolphin Surf werden bereits ab Juni erwartet. Wie bei BYD üblich, gibt es eine Neuwagengarantie von sechs Jahren (oder 150.000 km) und acht Jahre Garantie (oder 200.000 km) auf Batterie und Elektromotor.
Der BYD Dolphin Surf, der in China als leicht angepasste Version namens Seagull bereits ein Verkaufsschlager ist, wird zunächst aus China importiert. Später soll er auch im neuen BYD-Werk in Ungarn vom Band laufen. Die Konkurrenz um VW ID.2, Renault 5 und Co. bekommt also einen neuen, ernstzunehmenden Mitbewerber.



