Ein Leben im Kampf für Gleichheit
Jesse Jackson, eine Ikone der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, ist gestorben. Er wurde 84 Jahre alt, wie seine Familie am Dienstag mitteilte. Jackson hinterlässt eine tiefgreifende Spur im Kampf gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit.
Schon in den 1960er Jahren stand er an der Seite von Martin Luther King Jr. und erlangte breite Bekanntheit. Nach Kings tragischem Tod im Jahr 1968 entwickelte sich Jackson zu einer führenden Kraft der Bewegung. Seine Vision einer „Rainbow Coalition“, einer Allianz verschiedener ethnischer und sozialer Gruppen, war bahnbrechend. Sie trug entscheidend dazu bei, die politische Landschaft der USA, insbesondere die Demokratische Partei, progressiver zu gestalten.
Jackson scheute sich nicht, seine Stimme auch im politischen Rampenlicht zu erheben. Zweimal, in den 1980er Jahren, kandidierte er für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Auch wenn diese Bemühungen erfolglos blieben, hinterließen sie einen bleibenden Eindruck und inspirierten viele.
Eine offizielle Todesursache wurde bisher nicht genannt. Bekannt war jedoch, dass Jackson seit 2017 an Parkinson erkrankt war. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens zwei Jahren in ärztlicher Behandlung.


