Tragisches Ende zweier Rinder

Blaufelden: Zwei Rinder von Regionalbahn erfasst

Foto: Foto: Polizei BW

Nahe Blaufelden ereignete sich am Mittwochnachmittag ein tragischer Vorfall: Zwei Highland-Rinder wurden von einer Regionalbahn erfasst und tödlich verletzt. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Sperrung der Bahnstrecke und Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Am Mittwochmittag, dem 5. November 2025, um 14:00 Uhr, kam es unweit der Ortschaft Blaufelden zu einem folgenschweren Zwischenfall. Zwei schottische Highland-Rinder gerieten beim Verladen auf einer Weide in Panik. Die 35 und 45 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen, die die Tiere in einen Viehtransporter bringen wollten, konnten nicht verhindern, dass die Rinder über einen Zaun sprangen und auf die Gleise der Bahnstrecke liefen.

Regiobahn kann Zusammenstoß nicht verhindern

Ein herannahender Triebfahrzeugführer einer Regionalbahn leitete umgehend eine Schnellbremsung ein. Trotz aller Bemühungen konnte der Zusammenstoß mit den entlaufenen Tieren jedoch nicht mehr verhindert werden. Beide Rinder wurden von dem Zug erfasst und verstarben noch an der Unfallstelle. Am Zug entstand infolge der Kollision ein Schaden im mittleren vierstelligen Bereich.

Bahnstrecke gesperrt, Ermittlungen laufen

Für die Dauer der polizeilichen Maßnahmen und zur Bergung der Tiere musste die Bahnstrecke zwischen Crailsheim und Niederstetten von 14:01 Uhr bis 15:38 Uhr vollständig für den Zugverkehr gesperrt werden. Die Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Derzeit wird wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt, um die genauen Umstände des Unglücks zu klären und mögliche Verantwortlichkeiten festzustellen.