Am Mittwoch präsentierten sich die US-Börsen in New York mit unterschiedlichen Entwicklungen. Der Dow Jones Industrial Average wurde zum Handelsschluss mit 46.602 Punkten notiert, was einem leichten Rückgang von etwa einem Punkt im Vergleich zum Vortag entsprach.
Gleichzeitig zeigten sich andere Indizes mit positiven Vorzeichen. Wenige Minuten vor Handelsschluss notierte der breiter gefasste S&P 500 bei rund 6.754 Punkten, was einem Anstieg von 0,6 Prozent entsprach. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete ebenfalls ein deutliches Plus: Der Nasdaq 100 erreichte rund 25.137 Punkte, ein Zuwachs von 1,2 Prozent.
Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer richtete sich am Mittwoch insbesondere auf das Protokoll der Zinssitzung der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) vom September. Aus den Veröffentlichungen geht hervor, dass eine Mehrheit des Offenmarktausschusses (FOMC) eine Lockerung der Zinspolitik im weiteren Verlauf des Jahres für angebracht hält. Trotz dieser Signale äußerten sich viele Ausschussmitglieder weiterhin besorgt über die Inflationsentwicklung. Einige plädierten dafür, den Leitzins zunächst unverändert zu lassen.
Parallel zu den Entwicklungen an den Aktienmärkten zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung am Mittwochabend schwächer gegenüber dem US-Dollar. Ein Euro wurde mit 1,1630 US-Dollar gehandelt, was bedeutet, dass ein Dollar 0,8598 Euro wert war.
Im Rohstoffsektor konnten Gold und Öl deutlich zulegen. Der Goldpreis stieg merklich an, wobei am Abend für eine Feinunze 4.044 US-Dollar gezahlt wurden, was einem Plus von 1,5 Prozent entspricht. Dies rechnet sich um auf einen Preis von 111,81 Euro pro Gramm. Auch der Ölpreis verzeichnete einen deutlichen Anstieg: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 66,13 US-Dollar, ein Plus von 68 Cent oder 1,0 Prozent gegenüber dem Schlusskurs des vorherigen Handelstags.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)



