Iran-Konflikt und Trump-Ultimatum im Fokus

US-Börsen geben nach – Geopolitische Sorgen belasten Kurse

Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

Die Börsen in New York verzeichneten am Donnerstag spürbare Kursverluste. Anleger zeigten sich besorgt über die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Die Aussicht auf eine militärische Eskalation überschattete die Handelsaktivitäten, während Präsident Trump eine Frist für einen Deal mit Teheran verkündete.

Aktienmärkte unter Druck

Die US-Börsen sind am Donnerstag deutlich gefallen. Der wichtige Dow Jones Index schloss mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 49.395 Punkten. Auch andere wichtige Indizes wie der S&P 500 und die Technologiebörse Nasdaq verzeichneten Verluste.

Hintergrund der negativen Kursentwicklung sind die wachsenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Die Unsicherheit über eine mögliche militärische Eskalation sorgte für Nervosität an den Finanzmärkten. Während deutsche und europäische Akteure zur Deeskalation aufrufen, setzt US-Präsident Donald Trump auf harte Verhandlungen und kündigte eine Frist von zehn bis 15 Tagen für einen Deal mit dem iranischen Regime an. Berichte über eine massive militärische Aufrüstung der USA im Nahen Osten verstärkten die Besorgnis.

Euro schwächer, Gold und Öl steigen

In diesem unsicheren Umfeld gab der Euro leicht nach und kostete zum Abend 1,1770 US-Dollar. Gold hingegen konnte seine Position als sicherer Hafen ausspielen und verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 5.000 US-Dollar pro Feinunze. Der Ölpreis verzeichnete einen deutlichen Anstieg: Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 2,3 Prozent auf 71,93 US-Dollar.