Mehr als 2,7 Promille bei Kontrolle
Ein mutmaßlich stark alkoholisierter Autofahrer ist am Dienstagabend, 1. September 2026, in Waldshut-Tiengen von der Polizei kontrolliert worden. Zuvor war gegen 22.20 Uhr ein vermutlich betrunkener Fahrer mit einem beschädigten Auto im Ziegelmattenweg gemeldet worden.
Die Beamten fanden den BMW wenig später in der näheren Umgebung und kontrollierten den Fahrer. Dabei bemerkten sie nach Angaben des Polizeipräsidiums Freiburg starken Atemalkoholgeruch. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 2,7 Promille.
Frische Schäden führen zu einem MG SUV
Bei der Kontrolle entdeckten die Polizisten zudem frische Unfallspuren am BMW. Daraufhin suchten sie in der Umgebung nach einem möglicherweise beschädigten weiteren Fahrzeug.
Im Ziegelmattenweg wurden die Beamten fündig. Dort stellten sie einen beschädigten MG SUV fest. Nach Angaben der Polizei passten dessen Unfallspuren zu den Schäden am BMW. Zudem fanden sich am SUV passende Fahrzeugteile des BMW.
Damit ergab sich für die Ermittler ein Zusammenhang zwischen dem beschädigten BMW und dem zuvor offenbar angefahrenen Fahrzeug.
Polizei rekonstruiert mutmaßlichen Unfall
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll der 42-jährige BMW-Fahrer in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein. Als mögliche Ursache nennt die Polizei seine Alkoholbeeinflussung.
Dabei kollidierte der BMW demnach mit dem MG SUV. Anschließend soll sich der 42-Jährige von der Unfallstelle entfernt haben.
Weit kam der Fahrer allerdings nicht. Die Polizei konnte ihn noch in der näheren Umgebung feststellen und kontrollieren.
Niemand bei dem Unfall verletzt
Trotz des Zusammenstoßes wurde nach Angaben des Polizeipräsidiums Freiburg niemand verletzt.
Wie hoch der Sachschaden an den beiden beteiligten Fahrzeugen ausfällt, war zum Zeitpunkt der Polizeimeldung noch nicht bekannt. Die Polizei konnte die Schadenshöhe zunächst nicht beziffern.
Zum genauen weiteren Verfahren machte das Polizeipräsidium in der vorliegenden Mitteilung keine Angaben. Insbesondere geht daraus nicht hervor, ob der Führerschein des 42-Jährigen sichergestellt oder eine Blutentnahme angeordnet wurde.



