Prominente Trauergäste
Am Dienstag versammeln sich führende Köpfe der deutschen Politik im Bundestag, um Abschied von Rita Süßmuth zu nehmen. Die frühere Bundestagspräsidentin, die von 1988 bis 1998 an der Spitze des Parlaments stand und zuvor Bundesfamilienministerin war, wird mit einem Trauerstaatsakt geehrt. Bereits zugesagt haben Altbundeskanzlerin Angela Merkel und Altbundeskanzler Olaf Scholz.
Auch die amtierenden Verfassungsorgane werden anwesend sein. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Bundeskanzler Friedrich Merz werden sprechen. Der Präsident des Bundesrates, Andreas Bovenschulte, sowie der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, teilen sich ebenfalls die Ehre.
Nachfolger und Minister am Pult
Zahlreiche Nachfolger Süßmuths im Amt der Parlamentspräsidentin werden ihre Aufwartung machen: Wolfgang Thierse, Norbert Lammert und die aktuelle Bundestagspräsidentin Bärbel Bas. Auch Sabine Bergmann-Pohl, Präsidentin der einzigen frei gewählten DDR-Volkskammer, ihre Aufwartung machen.
Fast alle Bundesminister, mit Ausnahme von Bauministerin Klara Geywitz in Elternzeit, haben ihre Teilnahme bestätigt. Zahlreiche ehemalige Bundesminister wie Annegret Kramp-Karrenbauer und Otto Schily werden ebenfalls erwartet.
Internationale und landesweite Würdigung
Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner sowie die Ministerpräsidenten Manuela Schwesig aus Mecklenburg-Vorpommern und Dietmar Woidke aus Brandenburg werden anwesend sein. Neun Landtagspräsidenten, darunter die bayerische Parlamentspräsidentin Ilse Aigner, haben zugesagt.
Vertreter des Apostolischen Nuntius und Botschafter aus 19 Nationen haben sich ebenfalls angemeldet. Auch Präsidenten wissenschaftlicher Institutionen wie dem Robert-Koch-Institut oder dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte werden dem Akt beiwohnen.
Auf Wunsch der Verstorbenen wird der Autor und Journalist Heribert Prantl eine Ansprache halten. Bereits ab 10 Uhr findet in der St.-Hedwigs-Kathedrale ein ökumenischer Gottesdienst statt, bevor um 12 Uhr der Trauerstaatsakt im Plenarsaal des Bundestages beginnt.
