Proteste im Iran

Teheran: Proteste im Iran – Tote steigen auf 116

Teheran: Proteste im Iran – Tote steigen auf 116
Foto: Iran (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Teheran erlebt eine neue Phase der Proteste, während täglich Berichte über Festnahmen und Todesopfer zirkulieren. Die Lage wirkt angespannt, doch der Alltag der Menschen geht weiter: Pendler stehen im Morgenverkehr, Händler öffnen ihre Läden, und Anwohner beobachten Bewegungen rund um die Innenstadt. Beobachter warnen vor einer Eskalation, während Informationen schwer zu verifizieren bleiben.

Proteste in Teheran

Am frühen Morgen fuhren Busse durch die Teheraner Straßen, während viele Menschen ihren Weg zur Arbeit suchten. Die Luft war kühl, der Verkehr ruhig, und zwischen Straßencafés hing eine gespannte Stille. Die Hauptstadt war erneut Schauplatz kurzer, verstreuter Versammlungen, begleitet von zunehmender Präsenz von Einsatzkräften. Berichte der Behörden und von Menschenrechtsorganisationen widersprechen sich.

Auswirkungen auf den Alltag

Die Berichte schildern, wie sich die Lage auf den Alltag auswirkt: Die Netzverfügbarkeit, Internetblockaden, Reisen eingeschränkt, Märkte bleiben geöffnet, und der Alltag der Menschen wird von Nervosität geprägt. In Teheran berichten Anwohner von längeren Wartezeiten an Verkehrsknotenpunkten und verstärkten Kontrollen. Eine schwere Krise.

Gegenwärtige Bilanz

Nach 14 Tagen Protesten stieg die Zahl der Todesopfer auf mindestens 116. Unter den Opfern seien auch Jugendliche. Die Festnahmen kletterten auf 2.638. Augenzeugen berichten von verstreuten, kurzen Versammlungen in der Hauptstadt und in dutzenden weiteren Städten.

 

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)