Teheran: Proteste im Iran halten an
Protestwelle im Iran
Am Morgen wirkt Teheran angespannt: Leere Straßen, Pendler suchen nach Bus und Bahn, während Einsatzkräfte die Lage beobachten. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen hält die Protestwelle seit zwei Wochen an; Festnahmen wurden gemeldet. Der Währungskrach treibt viele Bürgerinnen und Bürger um, und der Alltag in der Hauptstadt ist von Unsicherheit geprägt.
Opferlage und Sicherheit
Nach jüngsten Berichten stieg die Zahl der Todesopfer auf mindestens 116; unter den Opfern sollen mehrere Minderjährige gewesen sein, und einige gehörten nicht zu den Protestierenden. Die Mehrheit der Betroffenen soll durch scharfe Munition oder Gummigeschosse gestorben sein; insgesamt wurden Tausende festgenommen, darunter mehrere Dutzend Sicherheitskräfte.
Ausblick und Medienlandschaft
Augenzeugen schildern, dass Teheran trotz Internetsperren weiter beobachtet wird; einige berichterstattende Medien berichten über die Demonstrationen und die Reaktionen der Behörden. Im Tagesverlauf richten sich die Meldungen weltweit auf die Situation im Iran. Meldung der Behörden.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)
