Das Publikum bestimmt den Film

SWR lässt die Zuschauer entscheiden: Diese drei Filmklassiker stehen am 15. August zur Wahl

SWR lässt die Zuschauer entscheiden: Diese drei Filmklassiker stehen am 15. August zur Wahl
SWR „Samstag ist Wunschfilmzeit" – Filmklassiker im August
Bild: SWR

SWR lässt die Zuschauer entscheiden: Diese drei Filmklassiker stehen am 15. August zur Wahl
SWR „Samstag ist Wunschfilmzeit" – Filmklassiker im August
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So funktioniert der neue SWR Wunschfilm

An drei Samstagen hintereinander – am 15., 22. und 29. August – dürfen die Zuschauerinnen und Zuschauer das Abendprogramm mitbestimmen. Jede Woche stellt der SWR drei Spielfilme aus unterschiedlichen Genres zur Wahl. Abgestimmt wird online über die Dialogplattform meinSWR.de, der aktuelle Zwischenstand kann dort während der Abstimmung verfolgt werden.

Die Abstimmung endet jeweils am Freitag um 12 Uhr. Der Film mit den meisten Stimmen wird am darauffolgenden Samstag um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen gezeigt. Die Kandidaten werden zuvor auch in den SWR-Sendungen „Landesschau“ und „Kaffee oder Tee“ vorgestellt. Nach Abschluss der Abstimmung sollen die jeweiligen Gewinnerfilme außerdem in der ARD Mediathek verfügbar sein.

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Diese drei Filme stehen am 15. August zur Wahl

Für den ersten Wunschfilm-Samstag hat der SWR drei sehr unterschiedliche Liebes- und Literaturklassiker ausgewählt:

  • „Der große Gatsby“ (USA 1974) mit Robert Redford
  • „Frühstück bei Tiffany“ (USA 1961) mit Audrey Hepburn
  • „Stolz und Vorurteil“ (Frankreich/Großbritannien/USA 2005) mit Keira Knightley

Welcher der drei Filme tatsächlich am 15. August zur Primetime gezeigt wird, entscheidet ausschließlich das Publikum.

„Der große Gatsby“: Robert Redford als geheimnisvoller Millionär

Die 1974 erschienene Verfilmung von F. Scott Fitzgeralds Roman gehört zu den bekanntesten Adaptionen des Stoffes. Robert Redford spielt Jay Gatsby, einen wohlhabenden und rätselhaften Mann, dessen Leben von der Hoffnung geprägt ist, seine frühere Liebe Daisy zurückzugewinnen.

Der Film setzt stark auf die elegante Atmosphäre der 1920er-Jahre und verbindet große Gefühle mit gesellschaftlicher Fassade, Reichtum und unerfüllter Sehnsucht. Für Zuschauer, die opulente Literaturverfilmungen und klassisches Hollywoodkino mögen, ist „Der große Gatsby“ damit der nostalgischste Kandidat der ersten Runde.

„Frühstück bei Tiffany“: Audrey Hepburn als Holly Golightly

Mit „Frühstück bei Tiffany“ steht einer der bekanntesten Hollywoodfilme der frühen 1960er-Jahre zur Wahl. Audrey Hepburn spielt Holly Golightly, die in New York ein scheinbar unbeschwertes Leben führt und von gesellschaftlichem Aufstieg sowie einem besseren Leben träumt.

Der Film aus dem Jahr 1961 verbindet Romanze, Komödie und Melancholie und ist eng mit Hepburns Darstellung verbunden. Auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung gehört der Film zu den bekanntesten Titeln ihrer Karriere.

„Stolz und Vorurteil“: Keira Knightley als Elizabeth Bennet

Deutlich jünger ist die dritte Option. „Stolz und Vorurteil“ kam 2005 ins Kino und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jane Austen. Keira Knightley spielt Elizabeth Bennet, die in einer von gesellschaftlichen Erwartungen bestimmten Welt auf den zunächst distanziert wirkenden Mr. Darcy trifft.

Die Geschichte entwickelt sich zwischen Missverständnissen, Standesunterschieden und wachsender Zuneigung. Die Verfilmung verbindet romantisches Drama mit britischem Historienkino und richtet sich damit an Zuschauer, die einen moderner inszenierten Klassiker bevorzugen.

Der bisherige „Wunsch-Tatort“ macht Platz für Filmklassiker

Neu ist vor allem das Format. In den vergangenen Jahren durften SWR-Zuschauer im Sommer regelmäßig über „Tatort“-Folgen abstimmen. 2026 ersetzt die Aktion „Samstag ist Wunschfilmzeit“ dieses Konzept durch Spielfilme. Der SWR beschreibt den Wunschfilm ausdrücklich als Teil seines Sommerprogramms „Sommer können wir“.

InsideBW hatte bereits 2025 über den SWR Wunsch-Tatort und die Abstimmung des Publikums berichtet. Damals standen jeweils Kriminalfälle aus dem Südwesten zur Auswahl. Das Grundprinzip – Zuschauer stimmen online ab und bestimmen das Programm – bleibt 2026 erhalten.

Bis Freitagmittag kann abgestimmt werden

Für die erste Runde läuft das Voting bis Freitag, 14. August, 12 Uhr. Danach steht fest, welcher Film am Samstagabend gezeigt wird. Der SWR macht den jeweiligen Zwischenstand bereits während der Abstimmung auf meinSWR sichtbar.

Wer also einen klaren Favoriten unter den drei Filmen hat, kann seine Stimme noch vor Freitagmittag abgeben. Eine spätere Teilnahme ist für diese Runde nicht mehr möglich.

Auch die Gewinner landen in der ARD Mediathek

Die Wahl entscheidet nicht nur über das lineare Fernsehprogramm. Nach Ende der Abstimmung sollen die jeweiligen Gewinnerfilme ebenfalls in der ARD Mediathek verfügbar sein. Damit können Zuschauer den gewählten Titel auch unabhängig von der Ausstrahlung um 20.15 Uhr abrufen.

Das macht die Aktion zugleich zu einem Mix aus klassischem TV-Abend und digitalem Mitmachformat. Auch die Präsentation der Kandidaten in „Landesschau“ und „Kaffee oder Tee“ bindet weitere SWR-Formate ein.

Welche Filme am 22. und 29. August antreten, ist noch offen

Für die zweite und dritte Woche hat der SWR in der bislang veröffentlichten Pressemitteilung noch keine konkreten Filmtitel genannt. Fest steht lediglich, dass auch am 22. und 29. August jeweils drei Produktionen zur Auswahl stehen sollen.

Der Sender kündigt eine Mischung aus unterschiedlichen Genres an – von Liebesgeschichten über Komödien bis hin zu Western-Klassikern. Welche Titel konkret folgen, wird jeweils mit Beginn der nächsten Abstimmungsphase bekannt.

SWR Wunschfilm 2026 im Überblick

TerminInformation
15. Augusterster Wunschfilm-Samstag
22. Augustzweite Abstimmungsrunde
29. Augustdritte Abstimmungsrunde
Sendezeitjeweils 20.15 Uhr
Abstimmungüber meinSWR.de
Ende des Votingsjeweils Freitag, 12 Uhr
Erste Auswahl„Der große Gatsby“, „Frühstück bei Tiffany“, „Stolz und Vorurteil“
MediathekGewinnerfilme anschließend abrufbar

Welcher Film hat die besten Chancen?

Das lässt sich vor Ende des Votings nicht seriös vorhersagen. Der aktuelle Zwischenstand ist zwar während der Abstimmung sichtbar, kann sich aber bis Freitagmittag jederzeit verändern. Entscheidend ist ausschließlich das Endergebnis des Publikums-Votings.

Gerade die sehr unterschiedliche Auswahl macht die erste Woche interessant: Robert Redford steht für opulentes 70er-Jahre-Kino, Audrey Hepburn für einen Hollywoodklassiker und Keira Knightley für eine moderne Jane-Austen-Verfilmung. Welcher Stil den Samstagabend bestimmt, liegt damit tatsächlich bei den Zuschauern.

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