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Polizeieinsatz am Schlossplatz

Stuttgart: Drei Festnahmen nach Störungen bei großer Versammlung

Bei einer Versammlung mit mehreren Tausend Menschen in Stuttgart ist es während der Abschlusskundgebung zu Störungen gekommen. Die Polizei nahm drei Personen fest und setzte kurzfristig Pfefferspray und Schlagstöcke ein.

Polizeifahrzeug als Symbolbild für den Polizeieinsatz in Stuttgart
Symbolbild: Polizeifahrzeug in Baden-Württemberg. Das Foto zeigt nicht die Versammlung in Stuttgart.
Foto: Polizei BW

Mehrere Tausend Menschen haben am Samstag in der Stuttgarter Innenstadt an einer Versammlung unter dem Motto „Stoppt die Kriege – verhandeln, Abrüstung! Jetzt!“ teilgenommen. Nach einem zunächst friedlichen Verlauf griff die Polizei während der Abschlusskundgebung ein und nahm im Zusammenhang mit Störungen insgesamt drei Personen fest.

Die Kundgebung begann nach Angaben des Polizeipräsidiums Stuttgart gegen 12.30 Uhr auf dem Schlossplatz. Anschließend zog der Demonstrationszug durch die Innenstadt und kehrte gegen 15.30 Uhr dorthin zurück. Bis zu diesem Zeitpunkt registrierte die Polizei nach eigenen Angaben keine nennenswerten Vorkommnisse.

Polizei greift an der Bühne ein

Während eines Redebeitrags bei der Abschlusskundgebung drängten mehrere teilweise vermummte Personen in Richtung Bühne. Ein vermummter Mann betrat laut Polizei die Bühne und näherte sich der Rednerin. Einsatzkräfte schritten daraufhin ein und nahmen ihn vorläufig fest.

Weitere Personen solidarisierten sich nach Darstellung der Polizei mit dem Festgenommenen. Beamte drängten die Gruppe zurück und setzten dabei kurzfristig Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Eine weitere Person wurde in diesem Zusammenhang festgenommen. Insgesamt nennt das Polizeipräsidium drei Festnahmen.

Welche konkreten Vorwürfe gegen die Betroffenen erhoben werden, ist bislang nicht abschließend geklärt. Die Hintergründe der Störungen und mögliche Straftaten werden geprüft. Für die Betroffenen gilt die Unschuldsvermutung.

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