Preiskarussell dreht sich langsamer
Nach wochenlangem Anstieg der Spritpreise scheint sich das Blatt zumindest vorerst zu wenden. In der dritten Woche nach Beginn des Krieges im Nahen Osten sind die Kosten an den Tankstellen nicht weiter geklettert. Dennoch ist Entwarnung nicht in Sicht: Das Niveau bleibt weiterhin bedrückend hoch.
Laut einer Sprecherin des ADAC kostete ein Liter Super E10 am Dienstag bundesweit durchschnittlich 2,042 Euro. Das ist ein Rückgang um 0,3 Cent im Vergleich zur Vorwoche. Auch beim Diesel gab es eine leichte Entspannung: Der Durchschnittspreis lag bei 2,162 Euro, 2,6 Cent unter dem Wert der Vorwoche.
Regierung plant Gegenmaßnahmen
Angesichts der weiterhin hohen Spritpreise arbeitet die Bundesregierung an einem Maßnahmenpaket zur Entlastung der Verbraucher. So soll unter anderem die Anzahl der möglichen täglichen Preiserhöhungen an den Tankstellen begrenzt werden. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) kündigte an, dass das Gesetzgebungsverfahren bis spätestens Anfang April abgeschlossen sein soll.

