Kollision, Rettung, Ermittlungen laufen

Schwerer Unfall auf B28 bei Tübingen: Zwei Schwerverletzte und Vollsperrung bei strömendem Regen

Ein Polizeifahrzeug der deutschen Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht, aufgenommen von vorne bei Abenddämmerung. Im Fahrzeug sind zwei Polizisten erkennbar, während ein leuchtendes Display mit der Schrift "POLIZEI" hinter der Windschutzscheibe sichtbar ist.
Foto: Foto: Polizei BW

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Sonntagmorgen die Bundesstraße 28 bei Tübingen lahmgelegt. Auf Höhe Weilheim kollidierten gegen 6 Uhr zwei Fahrzeuge bei strömendem Regen, ein drittes wurde durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt. Die Bilanz: Zwei schwerverletzte Personen und ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

Nach ersten Informationen geriet ein 25-jähriger Golf-Fahrer mit seinem Wagen in den Gegenverkehr und prallte frontal mit dem Opel einer 30-jährigen Lenkerin zusammen. Beide mussten von der Feuerwehr aus ihren schwer beschädigten Fahrzeugen befreit werden. Sie wurden anschließend vom Rettungsdienst in umliegende Kliniken gebracht.

Gutachter im Einsatz

Die Staatsanwaltschaft Tübingen hat zur Klärung des Unfallhergangs eine Blutentnahme bei beiden Beteiligten angeordnet. Zusätzlich wurde ein Gutachter beauftragt, den genauen Ablauf des Unfalls zu rekonstruieren. Die Ermittlungen dauern an.

Vollsperrung sorgt für Verkehrschaos

Die B 28 bleibt voraussichtlich bis zum frühen Nachmittag voll gesperrt, da die Fahrbahn gereinigt und die Unfallstelle dokumentiert werden muss. Einsatzkräfte der Straßenmeisterei und der Polizei sind vor Ort, um die Verkehrssituation zu regeln.

Betroffene Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Es wird empfohlen, den Verkehrsfunk zu nutzen, um alternative Routen zu finden.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .