Tarifverhandlungen im Blick
Der Morgen in Potsdam zeigt Pendlerströme. Verdi setzt auf ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber. Die Gewerkschaft warnt vor einer Belastung durch Personalmangel und Überlastung. Reallöhne bleiben unter dem Niveau von 2019, während Bund und Kommunen besser abschneiden.
In der zweiten Runde geht es um rund 2,2 Millionen Beschäftigte. Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro zusätzlich. Nachwuchskräfte sollen 200 Euro mehr pro Monat erhalten; eine unbefristete Übernahme soll festgeschrieben werden.
Auswirkungen auf den Alltag
Seit Montag beteiligen sich Beschäftigte in mehreren Ländern an Warnstreiks. Universitäten, Theater und Unikliniken melden Verzögerungen, während Studierende und Patienten direkt die Folgen spüren. Die Gespräche werden in Potsdam fortgesetzt.
Der Vorsitzende Frank Werneke hob hervor, dass die Einkommen inflationsbereinigt unter dem Stand von 2019 liegen. Er forderte, dass die Koalition die Erhöhungen zeitnah umsetzt. Die nächste Runde soll bald folgen.
Ausblick
Wird kein tragfähiges Angebot vorgelegt, rechnen Experten mit weiterer Dynamik im Arbeitskampf und einer Verlängerung der Warnstreiks. Für Pendler und Familien bleibt die Belastung spürbar, bis eine Einigung erzielt ist.
Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt

