Närrische Tage in Baden-Württemberg: Polizeipräsidium Konstanz meldet größtenteils friedliche Fasnacht

Ein Polizeifahrzeug der deutschen Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht, aufgenommen von vorne bei Abenddämmerung. Im Fahrzeug sind zwei Polizisten erkennbar, während ein leuchtendes Display mit der Schrift "POLIZEI" hinter der Windschutzscheibe sichtbar ist.

Seit dem „Schmotzigen Donnerstag“ haben in zahlreichen Städten im Bereich des Polizeipräsidiums Konstanz ausgelassene Fasnachtsfeiern stattgefunden. Tausende feierten in Konstanz, Tuttlingen, Rottweil und Villingen-Schwenningen – oft bis spät in die Nacht. Trotz der weitgehend harmonischen Stimmung kam es zu einigen Zwischenfällen, darunter Körperverletzungen, Übergriffe und polizeiliche Maßnahmen.

Straftaten und Polizeieinsätze

Während die Mehrheit der Besucher friedlich feierte, musste die Polizei dennoch mehrfach eingreifen. Alkoholbedingte Auseinandersetzungen führten zu mehreren Körperverletzungen, und in fünf Fällen wurde eine Anzeige wegen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung erstattet. Zudem gab es einzelne tätliche Angriffe sowie Widerstandshandlungen gegenüber Einsatzkräften.

Mehrere Platzverweise wurden ausgesprochen, und einige Personen mussten in Gewahrsam genommen werden. Insgesamt hielten sich die gemeldeten Straftaten jedoch im Rahmen des erwartbaren Geschehens.

Sicherheitskonzepte zeigen Wirkung

Laut Polizei haben die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und die hohe Präsenz der Einsatzkräfte dazu beigetragen, größere Eskalationen zu verhindern. Polizeipräsident Uwe Stürmer zeigte sich insgesamt zufrieden:

„Es freut mich sehr, dass trotz der vielen tausend fasnachtsbegeisterten Teilnehmenden die Veranstaltungen aus polizeilicher Sicht insgesamt recht friedlich verlaufen sind und die Menschen harmonisch und ausgelassen feiern konnten.“

Er dankte den Hilfsorganisationen und Polizeikräften für ihren Einsatz während der närrischen Tage:

„Mein herzlicher Dank geht an alle, die für das Gelingen der Fasnacht 2025 und deren Sicherheit beigetragen haben, insbesondere an die Hilfsorganisationen und auch unsere eigenen polizeilichen Einsatzkräfte.“

Fazit: Buntes Treiben mit wenigen Ausnahmen

Die schwäbisch-alemannische Fasnacht bleibt ein kulturelles Highlight in der Region, auch wenn einzelne Vorfälle die Feiern überschatteten. Die verstärkten Sicherheitskonzepte scheinen sich bewährt zu haben, sodass die Polizei trotz der gemeldeten Straftaten eine insgesamt positive Bilanz zieht.