Werkself verteidigt Hinspiel-Vorsprung

Bayer Leverkusen stürmt ins Achtelfinale: Souveränes 0:0 gegen Piräus

Bayer Leverkusen stürmt ins Achtelfinale: Souveränes 0:0 gegen Piräus
Foto: Bayer Leverkusen sicherte sich den Einzug ins Achtelfinale der Champions League. (Archivbild: dts news images)

Bayer Leverkusen hat den Einzug in die K.o.-Phase der Champions League perfekt gemacht. Ein torloses Remis gegen Olympiakos Piräus reichte der Werkself nach dem 2:0-Erfolg aus dem Hinspiel, um den Traum vom Weiterkommen zu verwirklichen. Die Mannschaft von Xabi Alonso kontrollierte das Spiel weitgehend.

Geregelter Auftritt ohne Hurra-Fußball

Vor heimischem Publikum in der BayArena entwickelte sich zunächst eine muntere Anfangsphase. Die Gastgeber erspielten sich früh gute Gelegenheiten. Patrik Schick verpasste per Kopf nur knapp, Jonas Hofmann scheiterte aus kurzer Distanz am griechischen Schlussmann Konstantinos Tzolakis. Ein feiner Lupfer von Schick nach Vorarbeit von Alejandro Grimaldo fand ebenfalls nicht den Weg ins Netz.

Olympiakos harmlos im Angriffsdrittel

Olympiakos Piräus versuchte, durch frühes Pressing Nadelstiche zu setzen, kam aber kaum gefährlich vor das Tor von Janis Blaswich. Versuche aus der Distanz von Chiquinho und Gelson Martins stellten die Leverkusener Defensive nicht vor unlösbare Probleme. Die Griechen wirkten im letzten Drittel zu ungefährlich, um die gut organisierte Abwehr wirklich in Verlegenheit zu bringen.

Grimaldo trifft die Latte

Mit zunehmender Spieldauer schaltete die Werkself in den Verwaltungsmodus. Risiken wurden vermieden, das Spielgeschehen kontrolliert. Klare Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Die beste Möglichkeit für Leverkusen im zweiten Durchgang bot sich Alejandro Grimaldo in der 62. Minute, dessen Schuss aus spitzem Winkel nur die Latte des Piräus-Tores traf.

Abgezockt ins Achtelfinale

In der Schlussphase ließ Bayer Leverkusen nichts mehr anbrennen. Ein Kopfball von Robert Andrich sorgte noch einmal für Gefahr, während Olympiakos im Gegenzug durch Andre Luiz nur das Ziel verfehlte. Die Gelbe Karte für Lorenzo Pirola in der Nachspielzeit änderte am sportlichen Ausgang nichts mehr. Bayer Leverkusen zog damit verdient in die Runde der letzten 16 ein.