Kopenhagen: Schwerste Attacke auf Infrastruktur

Nach Drohnensichtung in Kopenhagen: Frederiksen spricht von gezielter Attacke

Foto: Mette Frederiksen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Nach einer Drohnensichtung am Kopenhagener Flughafen spricht die dänische Regierung von einem gezielten Angriff auf die Infrastruktur des Landes. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bezeichnete den Vorfall als die bislang schwerwiegendste Attacke. Tausende Passagiere waren von den Folgen betroffen, der Flugbetrieb wurde zwischenzeitlich eingestellt.

Die dänische Regierung geht nach der jüngsten Drohnensichtung am Flughafen Kopenhagen von einem gezielten Angriff aus. Diese Einschätzung äußerte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Dienstag und bezeichnete den Vorfall als „die bislang schwerwiegendste Attacke auf die kritische Infrastruktur Dänemarks“. Die Sichtung führte zur vorübergehenden Schließung des Flughafens.

Am Vortag wurden an den Flughäfen in Kopenhagen sowie im norwegischen Oslo Drohnen gesichtet. Dies hatte zur Folge, dass der Flugbetrieb an beiden Standorten für rund vier Stunden eingestellt werden musste. Flüge mussten umgeleitet werden, was über 20.000 Passagiere beeinträchtigte. Inzwischen ist der Flugbetrieb nach Angaben der Behörden wieder vollständig aufgenommen worden.

Die Hintergründe und Urheber der Drohnenflüge sind zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Die dänischen Behörden äußerten jedoch die Vermutung, dass ein „fähiger Akteur“ hinter diesem Vorfall stecken müsse. Die Ermittlungen dazu dauern an.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)