Merz eröffnet hochkarätige Konferenz
Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) startet am Freitag, und mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als Auftaktrede steht von Beginn an Deutschland im Fokus. Wolfgang Ischinger, Chef der Konferenz, erwartet, dass Merz die Agenda mit seiner Rede prägen wird. Er sieht darin einen bewussten Schritt, um frühzeitig Akzente zu setzen.
Die Eröffnung durch den Bundeskanzler ist eine Abweichung vom üblichen Programm, wie Ischinger erklärte. Dies unterstreicht die Bedeutung, die der Anwesenheit des deutschen Regierungschefs beigemessen wird.
Regierung sieht keine Besonderheit
Regierungssprecher Stefan Kornelius bestätigt die grundsätzliche Ausrichtung der Rede. Er betonte, dass es keineswegs ungewöhnlich sei, dass der deutsche Bundeskanzler die MSC eröffnet. In seinen 30 Jahren bei der Konferenz sei dies häufig der Fall gewesen.
Kornelius kündigte eine Rede an, die die Haltung der Bundesregierung zu grundlegenden außenpolitischen Fragen deutlich machen soll. Merz nutze diese Bühne, um die Position Deutschlands zu darzulegen.
