Ischinger erwartet Akzente des Kanzlers

Merz will auf Sicherheitskonferenz den Ton angeben

Merz will auf Sicherheitskonferenz den Ton angeben
Foto: Wolfgang Ischinger am 09.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) beginnt am Freitag. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz als Eröffnungsredner setzt die Konferenz auf eine Programmänderung. MSC-Chef Ischinger sieht darin den Versuch, die Agenda zu bestimmen. Regierungssprecher Kornelius betont die Bedeutung der Rede für Deutschlands außenpolitische Position.

Merz eröffnet hochkarätige Konferenz

Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) startet am Freitag, und mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als Auftaktrede steht von Beginn an Deutschland im Fokus. Wolfgang Ischinger, Chef der Konferenz, erwartet, dass Merz die Agenda mit seiner Rede prägen wird. Er sieht darin einen bewussten Schritt, um frühzeitig Akzente zu setzen.

Die Eröffnung durch den Bundeskanzler ist eine Abweichung vom üblichen Programm, wie Ischinger erklärte. Dies unterstreicht die Bedeutung, die der Anwesenheit des deutschen Regierungschefs beigemessen wird.

Regierung sieht keine Besonderheit

Regierungssprecher Stefan Kornelius bestätigt die grundsätzliche Ausrichtung der Rede. Er betonte, dass es keineswegs ungewöhnlich sei, dass der deutsche Bundeskanzler die MSC eröffnet. In seinen 30 Jahren bei der Konferenz sei dies häufig der Fall gewesen.

Kornelius kündigte eine Rede an, die die Haltung der Bundesregierung zu grundlegenden außenpolitischen Fragen deutlich machen soll. Merz nutze diese Bühne, um die Position Deutschlands zu darzulegen.