Zeugen entlarven dreisten Plan

Mannheim: Unfall mit 1,8 Promille – Fahrer beschuldigt Ehefrau

Ein Polizeifahrzeug der deutschen Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht, aufgenommen von vorne bei Abenddämmerung. Im Fahrzeug sind zwei Polizisten erkennbar, während ein leuchtendes Display mit der Schrift "POLIZEI" hinter der Windschutzscheibe sichtbar ist.
Foto: Foto: Polizei BW

Mannheim – Ein riskantes Manöver mit 1,8 Promille Alkohol im Blut endete in der Silvesternacht für einen 33-Jährigen in Mannheim-Käfertal mit einem Unfall und strafrechtlichen Konsequenzen. Der Mann hatte versucht, die Verantwortung für den Crash auf seine Ehefrau abzuwälzen – jedoch ohne Erfolg.

Laut Polizeipräsidium Mannheim befuhr der Fahrer gegen 00:30 Uhr die Georg-Washington-Straße in Richtung Wasserwerkstraße. Augenzeugen sahen, wie der VW Tiguan in einer Linkskurve von der Straße abkam, Warnbarken rammte und schließlich gegen einen Findling prallte. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 16.000 Euro.

Nach dem Unfall entfernte sich der Mann zu Fuß in ein nahegelegenes Wohngebiet, kehrte jedoch 20 Minuten später mit seiner Ehefrau und den beiden Kindern zurück. Er behauptete, seine Frau habe den Wagen gesteuert. Doch Zeugen, die den Fahrer zuvor erkannt hatten, widerlegten diese Darstellung.

Ein Alkoholtest vor Ort ergab einen Wert von 1,8 Promille. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen, zur Blutentnahme ins Polizeirevier Käfertal gebracht und sein Führerschein sichergestellt.

Die Ermittlungen dauern an. Ihm drohen nun ein Strafverfahren und erhebliche Konsequenzen wegen Trunkenheit am Steuer und falscher Anschuldigungen.

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