Polizei ermittelt Unfallursache

Kirchheim unter Teck: 17-Jähriger stirbt bei Motorradunfall auf B 297

Ein Polizeifahrzeug der deutschen Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht, aufgenommen von vorne bei Abenddämmerung. Im Fahrzeug sind zwei Polizisten erkennbar, während ein leuchtendes Display mit der Schrift "POLIZEI" hinter der Windschutzscheibe sichtbar ist.
Foto: Foto: Polizei BW

Sturz auf gerader Strecke – Ermittlungen laufen

Laut ersten Erkenntnissen der Polizei war der 17-Jährige mit seiner Aprilia in Richtung Kirchheim unterwegs, als er etwa 300 Meter nach dem Ortsausgang Reudern stürzte. Während das Leichtkraftrad auf der Fahrbahn liegen blieb, wurde der Jugendliche unter der Leitplanke hindurch auf eine angrenzende Wiese geschleudert.

Unfallzeugen alarmierten umgehend den Rettungsdienst und die Polizei. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen erlag der 17-Jährige noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Kein Fremdverschulden – Straße zwei Stunden gesperrt

„Ein Fremdverschulden kann beim derzeitigen Kenntnisstand ausgeschlossen werden“, teilte die Polizei mit. Zur Betreuung der Augenzeugen wurde der Notfallnachsorgedienst hinzugezogen.

Die Feuerwehr Reudern rückte mit sechs Einsatzkräften an, um die Unfallstelle auszuleuchten und die Fahrbahn zu reinigen. Während der Unfallaufnahme musste die B 297 für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden. Verkehrsbehinderungen hielten sich jedoch in Grenzen.

Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Unfallursache zu klären. Die Aprilia des Jugendlichen wurde sichergestellt und abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 1.500 Euro.

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