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Jedes vierte Unternehmen unzufrieden

Iran-Konflikt treibt deutsche Firmen in die Unsicherheit

Die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten hinterlässt tiefe Spuren in der deutschen Wirtschaft. Immer mehr Firmen fällt es schwer, ihre Zukunft einzuschätzen. Besonders die Industrie und der Transportsektor leiden unter der globalen Instabilität. Experten warnen vor einem Druck auf Investitionen und Wachstum.

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Ein Tanklager im Chemiehafen (Archiv), Symbolbild für die Unsicherheit der Industrie bei Energiepreisen und Lieferketten. (Foto: dts, Archivbild)

Wachsende Nervosität an den Märkten

Die Unsicherheit deutscher Unternehmen hat spürbar zugenommen. Im März waren 78,6 Prozent der befragten Firmen unsicher bezüglich ihrer zukünftigen Geschäftsentwicklung. Das ist ein Anstieg von 3,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat. Die Entwicklung sei besorgniserregend, hieß es vom Ifo-Institut.

Industrie im Krisenmodus

Besonders hart trifft es die Industrie. Hier gaben 87,7 Prozent der Unternehmen an, ihre Zukunft kaum einschätzen zu können. Dieser Wert liegt seit Oktober 2021 durchgehend über der 80-Prozent-Marke. In der Chemiebranche ist die Unsicherheit extrem hoch: Rund 95 Prozent der Firmen sehen sich mit erheblichen Planungsunsicherheiten konfrontiert. Auch bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren liegt der Wert bei 93,9 Prozent.

Transport und Logistik besonders betroffen

Doch auch der Dienstleistungssektor bleibt nicht verschont. Der Anteil der unsicheren Unternehmen stieg hier auf 72,0 Prozent. Vor allem die Transport- und Logistikbranche leidet: Fast 88 Prozent der Unternehmen melden hier Planungsschwierigkeiten. Im Handel bleibt die Lage angespannt bei 84,4 Prozent. Das Baugewerbe verzeichnet ebenfalls einen leichten Anstieg der Unsicherheit auf 73,4 Prozent.

Risiken und Folgen

Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, betont, dass die Unternehmen mit einer Vielzahl von Risiken konfrontiert sind. Dazu zählen steigende Energiepreise und mögliche Störungen in den Lieferketten. Je länger diese Unsicherheit andauere, desto stärker gerieten Investitionen und Wachstum unter Druck, so Wohlrabe.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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