Der Unfall ereignete sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim am Dienstagvormittag gegen 10.50 Uhr. Der 53-Jährige war mit einem Peugeot von Schwetzingen in Richtung Heidelberg-Rohrbach unterwegs. In einem Kurvenbereich geriet das Auto auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem Bus zusammen.
Elf Menschen im JVA-Bus bleiben unverletzt
In dem Gefangenentransport saßen vier Justizbeamte und sieben Gefangene. Alle elf blieben bei der Kollision unverletzt. Auch der Autofahrer wurde nach Angaben der Polizei nicht verletzt.
Der JVA-Bus konnte seine Fahrt nach der Unfallaufnahme fortsetzen. Der Peugeot war dagegen so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Wie hoch der Gesamtschaden ist, stand zunächst noch nicht fest.
Vorläufiger Test zeigt rund 0,3 Promille
Während der Unfallaufnahme bemerkten die Einsatzkräfte laut Polizei Alkoholgeruch bei dem 53-Jährigen. Ein Test vor Ort ergab ungefähr 0,3 Promille. Dieser Atemalkoholwert ist noch kein abschließender Blutalkoholwert: Der Mann musste die Beamten zum Polizeirevier begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein wurde sichergestellt.
Die Polizeiliche Kriminalprävention weist allgemein darauf hin, dass bereits ab 0,3 Promille eine Straftat in Betracht kommen kann, wenn jemand einen Unfall verursacht oder alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigt. Ob diese Voraussetzungen im konkreten Heidelberger Fall erfüllt sind, müssen die Ermittlungen klären. Die Polizei teilte mit, dass den Fahrer eine Anzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erwartet.
Ermittlungen liegen beim Verkehrsdienst Heidelberg
Die Unfallaufnahme übernahm der Verkehrsdienst Heidelberg. Offen sind neben dem endgültigen Ergebnis der Blutuntersuchung auch die genaue Schadenshöhe und die weitere rechtliche Bewertung. Für den 53-Jährigen gilt bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung die Unschuldsvermutung.




