Am Dienstag, 8. April 2025 um 20:15 Uhr, zeigt ZDF-„Besseresser“ Sebastian Lege, wie der schwedische Möbelkonzern mit ausgeklügelten Produktionsmethoden, Zusatzstoffen und cleveren Marketingtricks Millionenumsätze mit Essen macht.
Lege deckt auf: Das steckt wirklich im IKEA-Essen
Für die Dokumentation „Die Tricks von IKEA – Köttbullar, Hotdog & Co.“ nimmt Sebastian Lege die Lebensmittel-Sparte der größten Möbelhauskette der Welt unter die Lupe. Unterstützt von einem Kamerateam unter der Leitung von Markus Müller und André Beckersjürgen, rekonstruiert Lege, wie die IKEA-Klassiker hergestellt werden – und mit welchen Mitteln sie so billig bleiben.

IKEA hat mit seinem Hot Dog einen weltweiten Hype ausgelöst und verkauft die Brühwurst für zwei Euro. Sebastian Lege baut die Wurst von Ikea in seiner Werkstatt nach.
Hotdog für 1 Euro: Das steckt hinter dem Klassiker
Der IKEA-Hotdog gilt als weltweiter Verkaufsschlager. Jahrzehntelang wurde er für nur einen Euro angeboten – ein Preis, der nur durch industrielle Massenproduktion und die Nutzung von Schlachtabfällen für Kunstdärme möglich ist.
Das Brät wird dabei millimetergenau portioniert, um kein Gramm zu verschwenden. Doch der Hotdog ist weit mehr als ein Snack: Er ist ein gezieltes Marketinginstrument, das Kund:innen in die Filialen locken soll.
Köttbullar, Soße, Püree – und viele Zusatzstoffe
Auch die Köttbullar mit Kartoffelpüree und Preiselbeeren sind nicht nur kulinarisch beliebt – sondern auch ein strategisches Produkt. Das Hackfleischgericht wird mit Hilfe moderner Verfahren entwässert und anschließend mit E-Stoffen und Geschmacksverstärkern verfeinert, um die Soße perfekt schmecken zu lassen.

Kötbullar, schwedische Hackbällchen, sind nicht nur Nationalgericht, Sie werden millionenfach bei IKEA verkauft. Sebastian Lege schaut genau auf die Zutatenliste der kleinen Klopse.
Durch die massive Nachfrage bringt das Produkt Millionenumsätze – und ist längst ein festes Element der IKEA-Markenidentität.
Zimtschnecke & veganes Eis: Süß, billig, effizient
Die beliebte Zimtschnecke Gifflar gibt es im hauseigenen Markt in verschiedenen Varianten – voll mit Zucker, Fett und haltbar gemacht durch Zusatzstoffe. Auch das vegane Softeis gehört mittlerweile zum Sortiment: Für einen Euro kommt es auf Wasserbasis und mit viel Zucker direkt aus dem Automaten in die Waffel – wartungsarm, schnell, profitabel.
Lege zeigt: Auch bei süßen Produkten geht es IKEA um Effizienz, Haltbarkeit und Marketingwirkung – besonders im wachsenden veganen Sortiment.



