Schlag gegen Black Basta

Frankfurt am Main: Schlag gegen Black Basta

Frankfurt am Main: Schlag gegen Black Basta
Foto: Computer-Nutzer, via dts Nachrichtenagentur

Der Vormittag in Frankfurt am Main beginnt grau, der Verkehr fließt durch die Innenstadt, als Behörden eine groß angelegte Aktion gegen die Ransomware-Gruppe Black Basta bekannt geben. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Bundeskriminalamt arbeiten mit internationalen Partnern zusammen. Gegen zwei mutmaßliche Mitglieder in der Ukraine laufen Durchsuchungen, während nach dem mutmaßlichen Kopf der Bande gefahndet wird.

Koordiniertes Vorgehen gegen Erpressergruppe

Der Morgen in Frankfurt am Main beginnt grau, der Berufsverkehr zieht durch die Innenstadt, als Behörden eine groß angelegte Aktion gegen die Erpressergruppe Black Basta bekanntgeben. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt gaben an, dass die Aktion in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern erfolgt.

Bei den koordinierten Maßnahmen wurden in der Ukraine Wohnungen von zwei mutmaßlichen Mitgliedern durchsucht und Beweismittel gesichert. Zudem wird öffentlich nach dem mutmaßlichen Kopf der Bande, einem russischen Staatsbürger, gefahndet.

Ausmaß, Opfer und Vorwürfe

Nach Angaben der Ermittler soll Black Basta von März 2022 bis Februar 2025 für die Erpressung von mehr als 100 Unternehmen und Institutionen in Deutschland sowie rund 600 weiteren Organisationen weltweit verantwortlich gewesen sein. Der erpresste Schaden beläuft sich demnächst auf einen dreistelligen Millionenbetrag; in Deutschland sollen mehr als 20 Millionen Euro erbeutet worden sein. Zu den Opfern zählen neben Unternehmen auch Krankenhäuser und Behörden.

Hash-Cracking und internationale Kooperation

Die Ermittler werfen dem Netzwerk vor, sogenanntes Hash-Cracking genutzt zu haben, um Zugang zu Netzwerken zu erlangen. Die Maßnahmen seien Teil einer andauernden internationalen Kooperation, an der neben deutschen und ukrainischen Behörden auch Stellen aus der Schweiz, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich beteiligt sind.

Fortsetzung der Fahndung

Gegen den gesuchten Kopf der Bande wurde ein Haftbefehl erwirkt. Die Meldung der Behörden bestätigte, dass die Ermittlungen weitergehen.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt