Gegen Verschwörungstheorien gibt es kein Patentrezept
EU-Forschungsprojekt mit Beteiligung der Universität Tübingen analysiert Millionen Posts – warum sich Verschwörungsmythen kaum „wegfakten“ lassen
Bild: insidebw.de
In den sozialen Medien brodelt es seit Jahren, oft leise, manchmal laut, manchmal offen aggressiv, manchmal nur zwischen den Zeilen, und genau dort, in diesem schwer greifbaren Raum aus Kommentaren, geteilten Links, Memes und gegenseitiger Bestätigung, haben Forschende aus mehreren europäischen Ländern genauer hingeschaut, um zu verstehen, wie Verschwörungstheorien entstehen, wachsen und sich verfestigen – mit einem Ergebnis, das einfacher klingt, als es ist.