Ergebnisse der Insa‑Umfrage
Im Zeitraum vom 1. bis 5. Juni 2026 befragte das Meinungsforschungsinstitut Insa 1.206 Personen. Die Union erreichte 21 % und verzeichnete damit den schlechtesten Wert seit dem Jahreswechsel 2021/2022. Ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche.
Stabilität bei den Konkurrenten
AfD bleibt mit 29 % auf dem ersten Platz. SPD (12 %), Grüne (14 %) und Linke (11 %) hielten ebenfalls ihr Votum, ebenso die BSW und FDP mit je 3 %. Sonstige Parteien erzielten zusammen 7 %, ein Plus von einem Prozentpunkt.
Unzufriedenheit mit Kanzler Merz
Die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz steigt weiter. 77 % der Befragten äußerten Unzufriedenheit – sechs Punkte mehr als Ende April. Zufrieden sind nur noch 15 % der Teilnehmenden, vier Punkte weniger als zuvor.
Warnsignal laut Insa‑Chef
Insa-Chef Hermann Binkert interpretiert die Zahlen als Warnsignal für die Bundesregierung. „Eine Regierung, der es nicht einmal gelingt, die verbliebenen eigenen Wähler zu überzeugen, wird scheitern“, warnt er. Das Ausmaß der Unzufriedenheit liege weit über dem üblichen Niveau im zweiten Amtsjahr einer neuen Regierung.





